Doch die Aktion entpuppte sich als „weniger schlimm als zunächst angenommen“, informierte Polizeihauptmeister Mario Schieder.
Ob es sich um eine „scharfe Waffe“ oder nur um ein Spielzeug handelte, war zunächst unklar. Dementsprechend wurde ein Großeinsatz ausgelöst, an dem unzählige Polizisten aus Weiden und Umgebung beteiligt waren. Schnell hatten sie die Wohnung lokalisiert und die Bewohner namentlich festgestellt. Kurz nach Mittag stürmten Spezialkräfte der Weidener Polizei die Räume. Personen trafen sie zunächst nicht an, fanden jedoch die Waffe. Und zur Beruhigung aller stellte sich heraus, dass es sich um eine Soft-Air-Pistole handelte, die täuschend echt aussah.
Der Inhaber der Wohnung, der wenig später hinzustieß, brachte Klarheit in den Fall. Offenbar hatten seine beiden Kinder, 12 und 13 Jahre alt, während des schulfreien Tags eine Art „Räuber und Gendarm“ gespielt und dabei auch die Soft-Air-Waffe benutzt. Die Familie wird demnächst noch einmal bei der Polizeidienststelle vorstellig werden. Ob ahndungswürdiges Verhalten vorliegt, wird noch geklärt.
Einen weiteren Erfolg erbrachte der Einsatz in dem Anwesen: Beamten, die das Treppenhaus während des Einsatzes sicherten, stieg plötzlich „komischer Geruch“ in die Nase. Als die Ordnungshüter die betreffende Wohnung betraten, fanden sie noch eine kleinere Menge an Betäubungsmitteln bei dem Mieter. Er muss sich wegen des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln vor dem Staatsanwalt verantworten.













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