18.12.2018 - 15:35 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Heiter, besinnlich und voller Tatendrang

Ein buntes Programm erwartet die Besucher des HPZ Irchenrieth in der Max-Reger-Halle. "Wir haben noch viel vor", verkündet Schulleiterin Petra Rothmund.

Farbenfroh und auch besinnlich stimmt das HPZ Irchenrieth bei ihrer Weihnachtsfeier in der Max-Reger-Halle in Weiden auf das bevorstehende Fest ein. Der Werkstattchor erfreut mit Liedbeiträgen.
von Autor GRMProfil

"Tauchen Sie mit uns ein in die Weihnachtszeit und lassen sie den Alltag hinter sich", wünschte stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Birgit Reil bei der Weihnachtsfeier des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) Irchenrieth in der voll besetzten Max-Reger-Halle in Weiden. Dabei bildeten die zahlreichen Vertreter von Kirchen, Politik, Behörden, Gesellschaft und Geschäftspartnern zusammen mit den Betreuten mit Angehörigen und den Bediensteten und Verantwortlichen aus dem HPZ einen großartigen Rahmen für diese beeindruckende Feier.

Schwungvoll eröffnete die HPZ-Band "Quer Beat" das Programm, durch das Schulleiterin Petra Rothmund führte. Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler freute sich in seiner Begrüßung über den zahlreichen Besuch und dankte allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen. Die Förderstätte stellte in einem Schattenspiel anschaulich die Weihnachtsgeschichte von der Herbergssuche bis zur Anbetung in der Krippe durch die Hirten dar. Dass im HPZ ein breites Spektrum an Sportmöglichkeiten angeboten wird, zeigte die Präsentation "Sportjahr 2018" des HPZ-RehaSport-Vereins. Aktivitäten und Erfolge wurden in Bildern von Nordic-Walking, Schwimmen, Fußball und Turnen bis hin zu Boccia und Teilnahmen an nationalen und internationalen Wettbewerben gezeigt. Großen Beifall gab es - wie auch für alle anderen Akteure - für die Musikgruppen der Förderschule mit dem Vortrag "Zwei kleine Wölfe".

"Dem HPZ geht es gut, wir sind ständig am Wachsen", hob stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Birgit Reil in ihrem Rückblick hervor. Sie erinnerte an den Bau der Förderstätte und die Sanierung im Werkstattbereich. "Das Kinderprojekt ist im Bau, und es ist schön zu sehen, wie es Formen annimmt." Wohnheimplätze würden immer mehr benötigt, sagte sie mit Blick aufs kommende Jahr. Man sei auf einem guten Weg, auch mit dezentralen Lösungen. "Es gibt noch viel zu tun", bat sie um weitere Unterstützung. Lob gab es für die wertvolle Arbeit in den verschiedenen Sportabteilungen und die wichtige Inklusionsarbeit in den Außenklassen in den Schulen in Pirk und Rothenstadt. Anerkennung zollte sie den "Künstlern und der Regie" dieser Weihnachtsfeier.

Den Dankesworten schloss sich Vorstandsvorsitzender Helmut Dörfler an. "Wir kommen gut zurecht", beschrieb er die derzeitige Situation im HPZ. Trotz gesetzlicher Neuerungen blickte er zuversichtlich und positiv in die Zukunft. "Das neue Jahr bleibt spannend, aber wir werden das gut schaffen."

Ein musikalisches Highlight boten die beiden Musiker von "Quer Beat" Christian Meier (Gesang) und Adrian Goldfuß (Gitarre) mit dem Liedvortrag "Amoi seg ma uns wieder" von Andreas Gabalier. In "Oma Brigittes Weihnachten" zeigten die Darsteller aus den Wohnstätten eine traurige Oma, der drohte, das Fest der Liebe alleine verbringen zu müssen. Doch verschiedene Besucher bescherten ihr doch noch ein fröhliches Fest. Beschwingt beendete der Werkstattchor in farbenfrohen Kostümen das Programm mit den Liedern "Jingle Bells" und "Feliz Navidad". Traditionell stimmten zum Schluss alle Anwesenden bei "O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit" mit ein.

Die Darsteller aus den Wohnstätten des HPZ Irchenrieth erfreuen mit dem Stück "Oma Brigittes Weihnachten".
Christian Meier (links) und Adrian Goldfuß (rechts) setzen mit "Amoi seg ma uns wieder" ein musikalisches Highlight.

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