28.05.2019 - 13:19 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Hürden beim Verkauf des SpVgg-Sportgeländes

Spätestens, wenn im Sommer nächsten Jahres die beiden Kunstrasenplätze fertiggestellt sind, will Vereinsvorsitzender Michael Kurz das Gelände der SpVgg SV Weiden in der Stockerhut loswerden. Doch das ist nicht so einfach.

Michael Kurz will den Sportpark der SpVgg SV Weiden loswerden.
von Helmut KunzProfil

„Die Entscheidung liegt nicht in unserer Hand und auch nicht in der Hand der Stadt“, sagte er. Wer bremst, sei das Wasserwirtschaftsamt. Und, wie Reiner Nachtigall ergänzte, der Bombensuchdienst.

Auf dem Gelände in der Stockerhut würden nämlich noch Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Wie am Wasserwerk. „Hier gab es 120 Einschläge rund um das Stadion herum, wie britische Luftaufnahmen zeigen.“ Die Verkaufsverhandlungen mit der Stadt liefen mittlerweile seit neun Jahren, betonte Kurz bei einem Besuch der SPD am Montagabend auf Anfrage von Stadträtin Hildegard Ziegler. „Wir haben im vergangenen Jahr mehr geschafft, als in den acht Jahren davor.“

Details über den Stand der Verhandlungen sollten sich die Genossen allerdings bei Stadtkämmerin Cornelia Taubmann einholen. „Die Gespräche verlaufen ausgezeichnet und äußerst fair.“ Sobald die Plätze in der Stockerhut nicht mehr gebraucht würden, werde man versuchen, das Gelände abzustoßen.

Kurz wäre froh, wenn er den Platz endlich an die Stadt verkaufen könnte. Denn allein der Unterhalt koste die SpVgg SV Weiden jährlich zwischen 40.000 und 50.000 Euro. „Wir ärgern uns jede Woche über Vandalismus." Kurz: „Wir sind froh, wenn wir aus dieser Geschichte raus sind.“

Michael Kurz will den Sportpark der SpVgg SV Weiden loswerden.
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