13.09.2020 - 17:09 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Hundeschwimmen im Schätzlerbad unter Corona-Vorzeichen

150 Vierbeiner vergnügten sich am Sonntag im Schätzlerbad. Kein Wunder. Hundeschwimmen sei heuer eine Rarität, heißt es.

von Helmut KunzProfil

Die Corona-Zeit verlangt besondere Regeln. Nur 200 Besucher durften am Sonntagnachmittag mit ihren Vierbeinern zum großen Hundeschwimmen aufs Schätzerbad-Gelände. Insgesamt bellten innerhalb von drei Stunden 150 Hunde. „Wir sind heuer mit einer Ausnahme die einzige Anlage, die diese Veranstaltung durchführt“, unterstrich Mitorganisator Jürgen Meyer von Radio Ramasuri. „Programmmäßig können wir leider nicht die Qualität bieten, wie wir sie in den letzten Jahren bieten konnten.“ Ausgefallen sei aufgrund der Einschränkungen und der Hygienemaßnahmen die Wasserrettung durch die Hundestaffel. „Sollte sich die Lage wieder entspannen, wird dies dann beim achten Hundebadetag nachgeholt.“

Obligatorisch waren für Herrchen und Frauchen natürlich Mundschutz in ausgewählten Bereichen und eine 1,50-Meter-Abstandsregelung. Die Wege vom und zum Badeweiher waren mit Kreide in Pfeilrichtung vorgegeben. Eingreifen mussten Meyer und die Vorsitzende des Weidener Schwimmvereins, Ilona Forster, nur ein einziges Mal. Ein Frauchen weigerte sich partout, im Eingangsbereich einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen. Auch wollte sie sich nicht in die Kontaktpersonenliste eintragen. „Hat sich aber geklärt“, berichtete Meyer.

Vor Ort waren alle möglichen Hunderassen, die sich bestens vertrugen. Viele Mischlinge, Sheltie, Jack Russel, Schäferhunde, Labrador, Retriever, Königspudel, Neufundländer, Border Collie Mix, Pinscher und Australian Shepherd, wie Johanna Florian aufzählte. Sie verkaufte zugunsten des Weidener Tierheims gemeinsam mit Angelika Weidinger Leckerli, Wollsocken und Hundezubehör.

„Frauchen und Herrchen sind zufrieden, und die Hunde vergnügen sich“, erklärte Meyer. „Das Wetter spielt ja geradezu ideal mit.“ Die sommerlichen Temperaturen waren vielleicht auch einer der Gründe, warum oft auch die Zweibeiner neben ihren temperamentvollen Vierbeinern knietief im Wasser standen. „Jeder ist begeistert“, freute sich Forster. Sie sprach von einem gelungenen Saisonfinale. Jeweils zwei Euro bezahlen mussten nur die Hunde. Frauchen und Herrchen durften kostenlos mit an den Weiher und nutzten oft die Bänke zum Sonnenbaden.

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