Bisher fand dieses Großereignis der Maskenbälle immer am letzten Faschingswochenende statt. Immer dann erst, wenn das Faschingskostüm eh schon wie die zweite Haut am Körper klebte. Das wäre wegen des langen Faschings heuer Anfang März gewesen. Aber die Narrhalla um ihren neuen Präsidenten Christian Würdinger hatte eine zu große Konkurrenz befürchtet und sich anders entschieden.
"Am Faschingssamstag laufen zu viele Veranstaltungen parallel." Ne, ne. Nicht mit der Narrhalla. Die machte schon am Wochenende die Bühne frei für die Weidener Lumpen und setzte erfolgreich auf die Partyband "Highline". Der Partymagnet zog. Die Mehrzweckhalle war nach Angaben des Veranstalters am Samstag ausverkauft. Das Publikum war überwiegend jüngeren Datums, was sich seit Jahren abzeichnet. Die Älteren feiern lieber zu Hause. Die Jecken sind die Jungen. Die Zeiten, als der Lumpenball noch Generationen verband, sind längst vorbei. Trotzdem gab's eine Menge zu entdecken. Die Masken waren kreativ und bunt, die Lumpen manchmal echte Batzi.
Highlights der Kuriositätenshow waren starke Typen, viele sexy Girls, ein Johnny-Gold-Verschnitt und der Joker, der mit Schneewittchen flirtete. Ein Fest für alle Figuren. Hinten stand ein Fotoapparat, der die Schandtaten dieser Nacht auf Knopfdruck schonungslos festhielt. Für Abwechslung sorgte ein Auftritt der Prinzengarde. Und um Mitternacht gab's eine Maskenprämierung mit schönen Preisen. Die Gewinner: Ein weibliches Dreigestirn mit Gehstock, Leder und Bücherhut.





























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