Walzerklänge und bekannte Operettenmelodien: Sie waren es, die am Sonntagnachmittag in der Max-Reger-Halle die Zuschauer in Verzückung versetzten. Zu Gast war die „Große Johann-Strauss-Revue“ mit einem Potpourri legendärer Melodien aus der Feder von Johann Strauss, aber auch anderer Komponisten.
Revue – das hieß zum einen natürlich Gesang und Orchesterklang, darüber hinaus aber auch Ballettkunst vom Feinsten. Und einen unterhaltsamen Conférencier hatte die Gastspiel-Truppe mit Schauspieler Jens Wassermann auch dabei, der zum einen die Künstler auf der Bühne präsentierte und Informatives zum Leben von Johann Strauss zum Besten gab, zum anderen aber auch selbst gesangliche Akzente setzte. Ein Beispiel dafür war die Arie „Ich lade gern mir Gäste ein“ des Prinzen Orlofsky aus der Operette „Die Fledermaus“.
Die Qualität der Veranstaltung war aber bereits beim ersten Stück des 13-köpfigen Orchesters unter der Leitung von Rafael Regilio vorgegeben worden: Mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ wurden die Besucher in die folgenden zwei Stunden hineingesogen ins Programm, wo sie sichtbare Freude an den bekannten Melodien aus den Strauss-Operetten „Der Zigeunerbaron“, „Nacht in Venedig“ und „Die Fledermaus“ hatten. Geklatscht und zum Teil leise mitgesungen wurde auch zu den Klängen der „Tritsch-Tratsch-Polka“, zum Trio-Gesang „Wiener Blut“, zum Radetzky-Marsch und noch vielem mehr.
Auch der Cancan aus Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" und das Trinklied aus Verdis Oper "La Traviata" fanden ihren Platz im Programm. Dank der drei famosen Gesangssolisten und der tänzerischen Bandbreite zwischen Anmut und Leidenschaft zündete das Ensemble ein musikalisches Feuerwerk, das das Publikum mit sehr viel Applaus und Standing Ovations belohnte.














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