19.03.2019 - 10:53 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

John McNamara rockt im "Parapluie"

Die Zuschauer im "Parapluie" in Weiden werden bei der Stimme von John McNamara an einen Großen des Soul erinnert.

John McNamara mit Gang auf der Bühne.
von Helmut KunzProfil

Am Boden eine lauwarme Wasserflasche für die Stimme und ein Glas Weißbier für die Stimmung. „I feel good, so good“ – Saugut. John McNamara hatte seine Gang fest im Griff. Und nicht nur die: Auch den Soul. Gefühlvoll, temperamentvoll. Vor allem hatte er aber Macht über sein Publikum. Kommt nicht oft vor, dass so viele vor der „Live Stage“ abtanzen. Der gebürtige Ire schaffte das am Freitagabend im vollbesetzten „Parapluie“ vor allem im dritten Set mit links.

Selten, dass sich eine Band einen Mann leistet, der eigentlich nichts tut, als nur zu singen. Kein Instrument, nicht mal die Luftgitarre, wie weiland Joe Cocker. Dafür ausgestattet mit einem faszinierenden Cocker-Organ. Ein echter Bringer. Und ein tadellos funkiges Konzert, das mit unglaublicher Wucht daher kam.

Als Regensburger Begleitband ergänzten sich glänzend Lead-Gitarrist Werner Norgauer und Keyboarder Ludwig Schifferl. Ein ständig grinsender Chris Röhrl lieferte die voluminösen Basslinien und Walter Herter schlug den Rhythmus. Mit dieser Crew im Rücken konnte gar nichts schiefgehen. Abwechslungsreiche Performance, mal mit warmer, mal mit heißere Stimme.

Selbstbewusst waren sie ja. Verkauften sogar T-Shirts mit ihrem Namenszug. Die Songs stammten von Lionel Richie, Stones, Beatles, Eric Clapton, Tom Jones und Stevie Wonder. „Superstition“, „Easy“, „Don’t let me down.“ Spätestens bei „Sex Bomb“ war die Tanzfläche voll. Es folgten noch Nummern, wie „Layla“ und „Brown Sugar“. Ein Cover-Festival vom Feinsten.

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