(exb) Das "Gras" landete zwar im Gras, aber das half dem 17-Jährigen nichts. Er muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Weiden wollte den jungen Mann, der am Sonntag auf einer Parkbank vor der Herz-Jesu-Kirche saß, kontrollieren. Als sich die Polizisten ihm näherten beobachteten sie, wie der Jugendliche einen Gegenstand hinter sich auf die Grünfläche warf. Nach kurzer Suche fanden die Polizeibeamten den angerauchten Joint, den der Junge verschwinden lassen wollte.
Unter Drogeneinfluss stand ein 19-Jähriger, den die Bundespolizei am Sonntagabend am Bahnhofsvorplatz in Weiden kontrollierte. Die unnatürlich geröteten Augen des Mannes entgingen den Beamten nicht und so gab er auf Nachfrage zu, Cannabis konsumiert zu haben. Zu allem Überfluss hatte der Betroffene auch eine geringe Menge Marihuana bei sich. Es wurde von der Polizei sichergestellt.
Auch ihn erwartet eine Strafanzeige.













Womit sich die bayrische Polizei beschäftigen muss - ein angerauchter Joint, welch ein Verbrechen!
Schluss damit - entkriminalisieren von Konsummengen wie hier, das funktioniert in Portugal schon über anderthalb Jahrzehnten erfolgreich. Aber hier im Kulturland der Bierbrauer und -trinker geht kein Weg ran.
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