Das Motto stand groß in schwarzen Lettern auf den gelben T-Shirts und lautete "Augen zu und durch!" Da zog also am Samstag einer aus Hohenberg an der Eger, das ganz schön weit im Osten des Wunsiedler Landkreises liegt, mit seinen Kumpels, Geschwistern, ja sogar mit dem Papa und einem künftigen Trauzeugen durch die Weidener Innenstadt, um hier seinen Junggesellenabschied zu feiern. Erst in vier Wochen wird geheiratet. Die Aktion war natürlich ein Hingucker. Warum sich die illustre Hochzeiter-Parade mit ihrem Wägelchen ausgerechnet die Max-Reger-Stadt ausgesucht hatte? "Weil hier in Weiden was los ist und in unserem Dorf nichts."
Florians Braut Daniela ist Neustädterin, wird aber nach der Ehezeremonie "eingefränkelt", wie es hieß. Kurzum: Sie muss mit nach Oberfranken. Was sie natürlich freiwillig tut. Das angehende Brautpaar arbeitet dort im Rettungsdienst. Bei der Arbeit hatte es auch gefunkt.
Florian hatte in der Fußgängerzone viel zu tun. Die Aufgabe des eingefleischten Wolfgang-Petry-Fans mit der Gitarre - "von der Wiege an", wie er sagt - bestand nämlich darin, möglichst viele Freundschaftsbändchen unter die Leute zu bringen. Und das gewinnbringend. Zweck der Aktion: "Weil wir noch lecker essen gehen wollen in der Innenstadt."













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