Dem KAB-Kreisverband Weiden steht ein Jubiläum ins Haus. Der Verband wird 125 Jahre alt. Um es gebührend zu feiern hat die Vorstandschaft ein attraktives Programm zusammengestellt. Es beginnt am 19. März mit dem Josefitag und endet am 27. Dezember mit einer Fackelwanderung. Die Festschrift hat Alois Schröpf verfasst. Sie umfasst 60 Seiten und erzählt von den Anfängen am 8. Dezember 1894 unter Josef Stahl, Kooperator in Weiden St. Josef. Die Gründungsveranstaltung wurde damals von einem Skandal begleitet, heißt es in der Schrift. Drei Norddeutsche blieben beim "Hoch auf den Prinzregenten" sitzen und mussten von der Polizei gegen tätliche Übergriffe geschützt werden."
Beim Jahresrückblick im Pfarrheim Maria Waldrast ließ Alfons Ernstberger das vergangene Jahr in Bildern Revue passieren, darunter die Regionalkonferenz im Haus Johannistal, die Josefifeier und die Diözesanausschusssitzung in Mainburg. Kreisvorsitzender Hermann Stadler erwähnte die Mitwirkung am Weidener Arbeitnehmertag und am Kettelertag.
Aktuell zählt der Kreisverband 436 Mitglieder. Diese Zahl sei ebenso wichtig wie die KAB selbst, sagte Stadler. "Wir sind immer am Puls der Zeit. Das bringt uns nicht immer Freunde ein." Der Kreisverband habe sich stark gemacht für einen arbeitsfreien Sonntag, für die Mütterrente, die immer noch nicht alle Mütter gleich behandle, sowie für die Humanisierung der Arbeitswelt. Die KAB habe auch ein eigenes Rentenmodell errechnet. "Wir bieten unseren Mitgliedern gesellschaftpolitische Bildung, ein Freizeitprogramm für Familien und Senioren und kostenlose Rechtsberatung und Vertretung vor Arbeits- und Sozialgerichten." Thema war in der Versammlung auch die Arbeit 4.0 und die Frage, ob die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander gehe. Stadler: "Wir bleiben am Ball."
Sein Dank galt allen, die die KAB mit Leben erfüllt hätten. Besonders dankte er Markus Nickl.













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