"Mit dem Büro Cultheca haben wir dieses Projekt auf die Wege gebraucht", sagt Kulturamtsleiterin Petra Vorsatz beim Auftakt zu "Kinder und Reger" in der Kirche St. Michael. "Wir wollen im Max-Reger-Jahr nicht nur Erwachsenen das Erlebnis Max Reger bieten, sondern auch Kinder mitnehmen." Andreas Holz, Kulturdezernent der Stadt fügte an, dass Reger natürlich gerade für Kinder ein sehr sperriges Thema sei. Aber man wolle den Kindern den Komponisten nahbar machen und auch zeigen, dass er ein lustiger Bub mit einer Kindheit in Weiden war.
Verantwortlich für das Projekt ist die „Cultheca“ aus Regensburg. Lorenz Burger sprach zwei Angebote an, die sich speziell an Schulen richten. Einmal sei es das Kennenlernen des Reger-Instruments Orgel in der Michaelskirche und dann die Führung durch das Stadtmuseum. Die Kinder der vierten Klasse der Gerhardinger-Schule machten diese Woche den Auftakt in der Michaelskirche und waren begeistert. Mit Kirchenmusiker Valerij Bukreev erlebten sie die Orgel als Musikinstrument hautnah. Pfeifen, Register, Pedale und die Tatsache, dass ein einziger Orgelspieler ein ganzes Orchester ersetzten kann, waren für die Kinder neu. Sie durften dies auch selbst ausprobieren.
Im Stadtmuseum tauchten sie dann in das Leben von Max Reger ein, seinen Umzug nach Weiden und sein musikalisches Schaffen.
"Kinder und Reger" ist buchbar für die Schulen beim Kulturamt der Stadt Weiden. Highlight ist der „Actionbound“, eine App, die kostenlos auf das Smartphone heruntergeladen werden kann. Mit ihr geht man auf eine Max-Reger-Rallye durch die Stadt. Damit, so Vorsatz, wolle man vor allem Familien mit Kindern ansprechen.













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