13.01.2020 - 10:33 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Klangerlebnis bei der Tafel

Die dritte Benefizveranstaltung "Musik und Text" fand sehr guten Zuspruch, begeisterte die Zuhörer – und brachte 1700 Euro Erlös für die Tafel Weiden-Neustadt.

Bei der dritten Benefizveranstaltung „Musik und Text“ der Tafel Weiden-Neustadt wirken mit (von rechts) Wolfgang Göldner, Leonie Rath, die Gruppe „Oberpfälzer Saitenklang“ sowie das Duo Marina und Magdalena und Tafel-Vorsitzender Josef Gebhardt.
von Autor rdoProfil

Erfreut begrüßte Vorsitzender Josef Gebhardt viele Gäste. Er dankte dem Organisator und Moderator der Benefizreihe „Musik und Text“ Wolfgang Göldner sowie dem Gesangsduo Marina und Magdalena und dem „Oberpfälzer Saitenklang“ unter der Leitung von Josef Sterr, die kostenlos auftraten.

Gebhardt gab Informationen zur Arbeit der Tafel, die 1200 Lebensmittelabholer versorgt. „Die Verteilung von 600 Kinderbüchern erfolgte, denn wer aus dem Teufelskreis Armut hinaus will, braucht Bildung“, sagte Gebhardt. Als neuer Warenumschlagplatz diene momentan der Mitarbeiterbesprechungsraum, in dem gespendete Sachen wie Kleidung, Spielsachen und Haushaltsartikel zu günstigen Preisen verkauft werden. Weitere Räume werden zusätzlich angemietet. Künftig soll auch ein Treff für alleinstehende Personen und Senioren ins Leben gerufen werden zum Gesprächsaustausch, zu dem in etwa sechs Wochen freiwillige Mitarbeiter für den Kaffee- und Teeausschank gesucht werden.

Volkstümliche Klangerlebnisse bot die Musikgruppe „Oberpfälzer Saitenklang“ unter der Leitung von Josef Sterr mit den Veeharfenspielern Irmgard Puff, Angela Putzer, Gisela Grimm sowie am Akkordeon Ludwig Putzer und Norbert Puff mit Gitarre und Gesang. Sie spielten unter anderen "Mir san vom Wold dahoam“, das „Fahrenberg-Lied“ und „Verwehter Glockenklang“. Gitarrenspiel und Gesang vom Musik Duo Marina Böhm und Magdalena Bäumler erfreute mit deutschen Songs wie „Ein Hoch auf uns“, mit englischen Liedern sowie Balladen und flotteren Stücken.

Zwischen den Musikblöcken las Leonie Rath Gedanken zu „Die Welt muss für alle reichen“ und Wolfgang Göldner erkannte die Wertschätzung für Menschen, die in die Tafel kommen. Josef Sterr verlas ein Mundartgedicht.

Statt Eintritt wurden Spenden für die Erweiterung der Tafel gesammelt. Es kamen 1700 Euro zusammen, darunter eine Großspende des Vermieterehepaars Reil mit 1000 Euro.

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