„Es entsteht ein neues Fließgewässer“, erläuterten dazu Projektplaner Günter Schwab von Zwick Ingenieure und Stadtwerke-Vorstand Johann Riedl bereits im August 2019.
Es erfolgte bereits die Fällung von Pappeln am Krebsbach, die abgestorben waren. Dafür werden anschließend nun im Ausgleich Pappeln, Birken, Erlen und Weiden im Retentionsbereich gepflanzt. Die neue Feuchtfläche am Bach soll regelmäßig gepflegt werden. Es handelt sich um ein Naturschutzprojekt mit einem natürlichen Becken, das später einem Biotop ähneln soll.
Auf rund 10.000 Quadratmeter Fläche des insgesamt 23.000 Quadratmeter großen Areals erfolgte die Erdbewegung. Etwa 22.000 Kubikmeter Aushub wurden in über 2000 Lkw-Ladungen abtransportiert. Es wird eine Rückhaltefläche für knapp 9000 Kubikmeter Regenwasser geschaffen. Eine solches Areal kann im Fall eines Hochwasserabflusses als Überflutungsfläche genutzt werden. Die Wiese beim Kirchsteig war bisher nicht überflutet und wird dann neu geschaffen.
Als aktuelle Baumaßnahme wird weiter das Drosselbauwerk am Krebsbach erstellt, der Bach an einigen Stellen renaturiert und Wasserbausteine eingebaut. Die Überlaufschwelle wird mit Granitpflaster gestaltet. Es erfolgt das "Finishing" am entstehenden Weiher mit Gestein für das Auge. Der veranschlagte Kostenrahmen von einer Million Euro wird eingehalten. Die Fertigstellung ist in vier bis sechs Wochen angedacht, wenn die trockene Witterung so anhält, erläuterte Projektplaner Günter Schwab.














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