Kulturtipps: Fünf Filme und eine Serie mit Frank S.

Weiden in der Oberpfalz
29.12.2022 - 09:45 Uhr

Frank Stüdemann, Redakteur bei Oberpfalz-Medien, nimmt Abschied von einer seiner Lieblingsserien und entdeckt dank Algorithmus einen musikalischen Zeitreisenden.

Kulturtipps 2022: Frank Stüdemann stellt seine Film-Favoriten des vergangenen Jahres vor.

"The Future“ von Nathaniel Rateliff & the Night Sweats

Was man nicht alles auf Spotify empfohlen bekommt: etwa diesen kernigen US-Amerikaner, der Soul und Folk mischt und dabei wie direkt aus den 70ern klingt.

"Will Of The People" von Muse

Ob das wirklich der Wille des Volkes" ist? Keine Ahnung, es ist jedenfalls ein weiteres Album mit genialem Stadionrock des britischen Trios.

"And In The Darkness Hearts Aglow" von Weyes Blood

Wer die Stimme von Karen Carpenter (Gott hab sie selig) mag, der wird auch diese junge US-Songwriterin lieben. Eine akustische Kuscheldecke für kalte Abende.

"The Batman"

Nicht einfach nur eine geniale Comicbuch-Adaption, sondern eine ästhetische, düstere, drei Stunden lange Film-Wucht. Visuell genial. Aber Robert Pattinson muss dringend zum Frisör. Dringend.

"Top Gun: Maverick"

Nach mehr als 30 Jahren eine Fortsetzung zum Erfolg machen, auf die eigentlich keiner gewartet hat - das schafft nur Tom Cruise. Eine Hommage an das Original mit umwerfenden Flugaufnahmen.

"Better Call Saul"

Eine der besten Serien aller Zeiten ist heuer mit ihrer sechsten Staffel zu Ende gegangen. Wie aus dem gutherzigen Jimmy McGill der schräge Anwalt Saul Goodman aus "Breaking Bad" wird, das muss man gesehen haben. Lustig, tragisch, packend.

"Der Gesang der Flusskrebse"

Eine Mädchen wächst in den 60er Jahren ganz allein in den Marschgebieten von North Carolina auf, von ihrer Familie im Stich gelassen – als junge Frau gerät sie unter Mordverdacht. Eine wunderschöne Literaturverfilmung mit einer großartigen Hauptdarstellerin.

"Coda"

Der Oscar-Gewinner erzählt die Geschichte einer jungen Frau in einem kleinen Fischerdorf, die als einzige ihrer Familie hören kann. Wie sie sich aus den Familienbanden lockert und ihren eigenen Weg findet, ist humorvoll und unkitschig erzählt.

"Everything Everywhere All At Once"

Und noch eine Frauengeschichte: Michelle Yeoh spielt eine überforderte Mutter, Ehefrau und Waschsalonbetreiberin mit chinesischen Wurzeln, die in eine irre Handlung aus Paralleluniversen, Martial Arts und tödlichen Riesenbagels gerät. Wer sich auf diesen Irrsinn einlässt, sieht am Ende die Geschichte eine Frau, die zu sich selbst findet - und ihre Familie rettet.

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