Elisabeth Meister verstarb am vergangenen Mittwoch im Alter von 70 Jahren während Alfred im Alter von 73 Jahren seiner Gattin nur einen Tag später folgte.
Noch im November nahmen beide auf der Jahresabschlussveranstaltung der Bereitschaft Rothenstadt Ehrungen entgegen. Alfred wurde die Auszeichnung für 55 Jahre, seiner Frau Elisabeth für 35 Jahre aktive Mitarbeit im Dienste des Roten Kreuzes verliehen.
Alfred und Elisabeth waren nicht nur privat, sondern auch innerhalb des BRK ein hervorragend eingespieltes Paar. Zu Spitzenzeiten verbrachten beide über Monate hinweg ihre Wochenenden damit, Lehrgangsteilnehmer oder Veranstaltungsbesucher zu bekochen.
Hauptamtlich kam Alfred Meister 1969 als Krankenpfleger im Senioren-Wohn- und Pflegeheim Weiden zum BRK und wurde 1990 Rettungsassistent. Im Februar 2000 wechselt er in die Verwaltung des Kreisverbandes. 2010 ging er in den Ruhestand, blieb aber weiter im Roten Kreuz aktiv.
Seine weitesten, ehrenamtlichen Einsätze führten ihn in Auslandseinsätze nach Italien, Ungarn und Russland. Er war eines der am längsten aktiven Mitglieder in der Bereitschaft Rothenstadt.
Elisabeth Meister war seit 1976 an als Krankenschwester in der Sozialstation des Kreisverbandes beschäftigt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Fußpflegerin und war bis zu ihrem Renteneintritt am 2012 in dieser Funktion beim BRK tätig. Außerdem unterstütze sie über Jahrzehnte ihren Ehemann Alfred bei seinen Einsätzen und Tätigkeiten. Auch sie wurde 1990 Rettungsassistentin.
„Helfen war ihr Leben“, sagt Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer. „Beide opferten so manchen Urlaub und unzählige Stunden ihrer Freizeit, um für ihre Mitmenschen da zu sein.“
In Anerkennung ihrer herausragenden Leistungen für das Rote Kreuz wurden Alfred und Elisabeth bereits unzählige Ehrungen verliehen wie das Ehrenzeichen der Bereitschaften in Gold und Silber.







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