Weiden in der Oberpfalz
27.04.2026 - 13:34 Uhr

Magic Night Of Dance Musicals: Mitreißende Show in der Max-Reger-Halle

Anspruchsvoll choreografiert, großartig getanzt und glänzend gesungen: Mit einer energiegeladenen „Best-of-Show“ verzauberte die „Magic Night of Dance Musicals“ das Publikum in der Max-Reger-Halle.

Die Show startete am Sonntagabend in der Weidener Max-Reger-Halle mit bekannten Songs aus Musicals der 80er-Jahre – von „Flashdance“ bis „Saturday Night Fever“. Besonders romantisch wurde es beim innigen Paartanz zu „Hungry Eyes“ aus „Dirty Dancing“. Spätestens mit „Sister Act“ gab die sechsköpfige Tanztruppe dann kräftig Gas und wirbelte im schwarz-weißen Nonnen-Gewand über die Bühne.

Insgesamt wurden Ausschnitte aus über zwölf Kult-Musicals präsentiert, die durch abwechslungsreiche und anspruchsvoll choreografierte Tanzeinlagen bestachen. Die Show überzeugte zudem durch die perfekt auf die jeweiligen Stücke abgestimmten Outfits sowie eine stimmungsvolle Lichtshow. Die Sängerinnen und Sänger zeigten sich der enormen Bandbreite der Musicals gewachsen und kamen den Originalstimmen sehr nahe. Besonders bei "Michael Jackson" beeindruckte Lyall Nelis mit seiner Stimme. Sänger Kevin Prince moderierte unterhaltsam durch den Abend.

An Stimmung mangelte es in der Max-Reger-Halle nicht. Obwohl diese nur knapp zur Hälfte gefüllt war, wurde begeistert mitgesungen, mitgeschwungen und geklatscht. Beeindruckend war dabei die Textsicherheit des Publikums. Als Lieder von Queen angestimmt wurden, steigerte sich der Pegel im Saal noch einmal deutlich. Es folgten sinnliche Tanzeinlagen zu „Moulin Rouge“, bevor Sängerin Daisy Smith mit der Hymne „This is me“ aus „The Greatest Showman“ ihr ganzes Talent in einem Solo-Auftritt unter Beweis stellte.

Zum Finale krönte das Ensemble die Show mit einem leidenschaftlichen Medley beliebter ABBA-Songs. Zu „Mamma Mia“ schwappte die ausgelassene Stimmung endgültig über: Das Publikum hielt es nicht mehr auf den Stühlen; der ganze Saal tanzte und sang im Stehen die Welthits der Schweden mit. Nach zweieinhalb Stunden endete der „magische Musical-Abend“ unter tosendem Applaus mit einer kleinen ABBA-Zugabe.

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