Freitagnachmittag, Max-Reger-Halle: Rund 200 Besucher verlieren sich in einem Saal, der knapp 900 Plätze bietet. Keine ideale Ausgangslage für große Erwartungen. Eine „Underwater Bubble Show“ steht auf dem Programm. Das klingt zunächst nach Bubble-Gum, Luftblasen und Familienunterhaltung. Doch wer gekommen ist, erlebt viel mehr.
„B - The Underwater Bubble Show“ ist nichts für Wasserratten, sondern erzählt ohne Worte die Geschichte von Herrn B, einem gestressten Zeitgenossen, der durch ein geheimnisvolles Fischglas in ein farbenfrohes Unterwasserreich gerät. Mit Pantomime, fantasievollen Kostümen, riesigen Seifenblasen, Projektionen und gezielt eingesetzten Laser- und Lichteffekten entfaltet sich eine stille, aber eindringliche Erzählung. Riesenquallen und Haifische schweben durch den Raum, die Besucher greifen staunend danach.
Nicht nur Kinder, auch Erwachsene lassen sich auf die poetischen Bilder ein. Die Produktion setzt auf spektakuläre Effekte und viel Atmosphäre. Es geht um Innehalten, Träumen, Leichtigkeit zulassen. Vielleicht auch um die Erkenntnis, dass auch ein halb gefüllter Saal das ganz große Wow-Erlebnis bieten kann.













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