17.12.2019 - 19:02 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

In der Max-Reger-Halle wird neu aufgetischt

Vor etwa 28 Jahren ist die Max-Reger-Halle eröffnet worden. Im Sommer werden es 18 Jahre, dass die Gastronomie Hüttel mit am Tisch sitzt. Doch für sie bleibt bald die Küche kalt. Der Vertrag wird nicht verlängert.

Noch etwas mehr als sieben Monate ist das Restaurant in der Max-Reger-Halle geöffnet. Ab 1. August wird es saniert und umgebaut.
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Der Geschäftsführer der Max-Reger-Halle, Johannes C. Häring, bestätigte am Dienstag auf Anfrage von Oberpfalz-Medien, dass der Pachtvertrag für die Gastronomie Hüttel zum 31. Juli ausläuft und nicht verlängert wird. Übernehmen wird diesen Bereich die "Max-Reger-Halle Event Gastronomie", die Veranstaltungen aller Art, vom Ball bis zur Hochzeit, von der Messe bis zur Tagung, vom Theater bis zum Konzert, gastronomisch betreuen wird. Catering lautet das Stichwort. Die Anzahl der Beschäftigten sei noch unklar. "Es werden aber nicht weniger als bei Hüttel sein." Mit dem verstehe er sich gut. Allerdings wolle man in der Halle alles in einer Hand haben, betonte Häring. Der bisherige Pächter habe in den vergangenen 18 Jahren einen gut Job gemacht. Der 59-jährige Hüttel betreibt nach wie vor den Landgasthof "Waldlust" in Bischofsgrün.

Hans-Rudolf Hüttel war knapp 18 Jahre für die Gastronomie in der Max Reger Halle verantwortlich. Bis 31. Juli 2020 ist das Resrtaurant noch geöffnet.

In der Max-Reger-Halle soll es im Bereich des Restaurants und der Küche zu Sanierungen und Umbauten kommen. Das Restaurant werde sicher keines mehr im herkömmlichen Sinn sein, sagte der Geschäftsführer. Spontan sich dort reinsetzen und essen wollen, gehe nicht mehr. Um Vorbestellungen werde man nicht herumkommen. Geöffnet werde auch, wenn bei Veranstaltungen absehbar sei, dass Bedarf besteht.

Ruhe ins Lokal gebracht

Die Max-Reger-Halle ist Ende Dezember 1991 inoffiziell mit Aufführungen des damaligen Postkeller-Kabaretts eröffnet worden. Zur festlichen Inbetriebnahme am 29. Februar 1992 spielten die Bamberger Symphoniker auf. In den ersten zehn Jahren kam es immer wieder zu Problemen mit der Gastronomie. Dann kam im neuen Jahrtausend Hans-Rudolf Hüttel, der die notwendige Ruhe reinbrachte. Kurzfristig neue Unruhe kam im Jahr 2010 auf, als der Vertrag nach siebeneinhalb Jahren nicht verlängert, sondern neu ausgeschrieben wurde. Doch Hüttel machte erneut das Rennen, ebenso wie im Jahr 2015.

Mit Kommentaren zur neuen Konzeption hielt sich Hüttel zurück. Ihm sei davon auch zu wenig bekannt. "Aber die sollen ruhig etwas Neues probieren, das wird bestimmt gutgehen." Er werde bis zum letzten Tag am 31. Juli 2020 seine Arbeit tun. Aber knapp 18 Jahre würden dann auch reichen. Hüttel deutete an, dass er möglicherweise in der Region noch aktiv bleiben werde. Für Details sei es aber noch zu früh.

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