"Am Ende haben alle geweint." Das wollte Enno Bunger in der Kritik über sein Weidener Gastspiel in der "Sünde" lesen. Und das Publikum feuerte ihn aufmunternd an. Man sollte ihm den Gefallen tun: Der sanfte, aber eindringliche Rhythmus seines Tastenschlags am Klavier und die einfühlsamen, meist melancholisch geprägten und sprachlich sensibel gestalteten Texte gingen förmlich unter die Haut. Der Singer/Songwriter aus Ostfriesland hatte das gewisse Extra.
Dieser Kerl sang und musizierte nicht nur, er lebte auch auf der Bühne vor, was er spielte und sang. Da stimmte wirklich alles: die Auswahl der Lieder, die Art und Weise der Darbietung. Erzählstrukturen, die vor der ehemaligen Kinoleinwand im Ring-Kino Geschichten erzählten, als kämen sie aus einem Film. Eine Mixtur aus Indie, Pop, Folk und Electronica, geprägt vom Klavier. 2019 kam sein viertes Album "Was berührt, das bleibt" auf dem Markt. Der Name war auch im Konzert Programm.













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