13.06.2019 - 12:21 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Metropolregion kommt nach Weiden

Es wird eine der größten Veranstaltungen, die jemals in der nördlichen Oberpfalz stattgefunden hat. Beim Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg treffen sich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus ganz Nordbayern.

Den Staffelstab des Wissenschaftstags halten (von links) Landrat Andreas Meier, Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, OTH-Präsidentin Andrea Klug, Landrat Wolfgang Lippert mit Projektbüroleiter Pierre Leich.
von Siegfried BühnerProfil

In fünf Wochen ist es so weit: Beim 13. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg am 19. Juli in der Max-Reger-Halle in Weiden werden mindestens 600 Teilnehmer erwartet. Das Programm der eintägigen Großveranstaltung wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. „Der Wissenschaftstag greift die Herausforderungen der Gegenwart auf und zeigt dabei die Stärken der Region auf“, sagte OTH-Präsidentin Andrea Klug.

Unter der Überschrift „Gateway ländliche Räume“ wechseln sich im Tagesprogramm Vorträge zu aktuellen Wirtschafts- und Wissenschaftsthemen sowie Podiumsdiskussionen ab. Die Liste der namhaften Referenten und Diskussionsteilnehmern ist lange, darunter der Vizepremier der Tschechischen Republik, Karel Havlíček, Siemens-Vorstandsmitglied Klaus Helmrich und der bayerische Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Florian Herrmann.

Besucher haben die Wahl zwischen fünf Fachpanels. Sie betreffen die Themen „Arbeit und Bildung 4.0“, „Logistik und E-Commerce“, „Gesundheit als Chance für Versorgung und Wirtschaft“, „Gateway Mittel- und Osteuropa“ und „Energie, Technologie und Nachhaltigkeit“. In Impulsvorträgen, überwiegend von Experten aus der Region, sowie in Podiumsdiskussionen werden diese Themen ausführlich diskutiert. Der Blick in die Liste der Referenten der Impulsvorträge zeigt, dass am Wissenschaftstag weniger die Wissenschaftler unter sich diskutieren, sondern vor allem Fachexperten aus den verschiedensten Institutionen ihre Erfahrungen zu den einzelnen Themenblöcken vortragen. Kaum ein führender Vertreter der regionalen Wirtschaft ist nicht an der einen oder anderen Stelle des im Tagungsprogramms aufgeführt.

Für Klug spiegeln die Panels die Fülle der wichtigsten Themen der Region wider. Das Gesamtprogramm des Wissenschaftstags bezeichnete sie als „Schaufenster der Wissenschaft, Wirtschaft und Bildung in der nördlichen Oberpfalz“. Der Wissenschaftstag ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Europäischen Metropolregion Nürnberg, der regionalen Gebietskörperschaften und der OTH Amberg-Weiden. Politische Gastgeber des Wissenschaftstags sind die Stadt Weiden sowie die Landkreise Neustadt/WN und Tirschenreuth. Er findet nach 2009 in Amberg zum zweiten Mal in der Oberpfalz statt.

Zahlreiche Sponsoren haben zum Gesamtetat von 120000 Euro beigetragen und dadurch verhindert, dass Teilnahmegebühren erhoben werden müssen.

Für Oberbürgermeister Kurt Seggewiß ist der Wissenschaftstag auch „ein Geburtstagsgeschenk für die OTH Amberg-Weiden“. Räumlich zwar am Rand, aber durch die vielen Beteiligungen „fühlen wir uns mitten in der Metropolregion“, stellte Seggewiß fest. Er berichtete, dass er persönlich Hinweistafeln zur Metropolregion an der A93 aufgestellt habe. Für Landrat Andreas Meier ist der Wissenschaftstag in der nördlichen Oberpfalz auch „ein Zeichen für die Lokomotivfunktion der Region für die ganze Oberpfalz“. Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert sieht im Wissenschaftstag und in der Mitarbeit in der Metropolregion, dass „das Kirchturmdenken aufgehört hat“. Ein Kulturprogramm sowie Ausstellungsstände von regionalen Einrichtungen sind ebenfalls geplant. Vor dem Wissenschaftstag findet die Versammlung des Rats der Metropolregion mit den politischen Leitern aller Mitgliedskörperschaften im Neuen Rathaus statt.

Anmeldung bis 8. Juli unter:

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