„Bei der KAB steht der Mensch im Mittelpunkt“, sagte die Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Weiden-Ost, Christa Burzer, am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung. „Wir setzen uns ein für soziale, faire Arbeitsbedingungen, den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags, gesetzlichen Mindestlohn. Der ist derzeitig nicht genug, um nicht später in Altersarmut zu kommen. Auch bei der Mütterrente sind wir noch nicht am Ziel. Die KAB legt den Finger in die Wunden.“
Die KAB mahne auch an, dass es in einer digitalen Welt – Stichwort: Arbeit 4.0 - ein Recht auf persönliche und damit nicht-transparente Lebensbereiche geben. Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung gewähre ihren Mitgliedern kostenlosen Rechtsschutz in den Angelegenheiten des Arbeits-, Sozial- und Beamtenrechts. In ihrem Tätigkeitsbericht ging Burzer auf zahlreiche Aktivitäten ein.
Eingeladen war unter anderem zu einem Vortrag über die Kunst des Augenblicks. Weitere Vorträge befassten sich mit Themen wie "Gut leben statt immer mehr haben", Gedächtnistraining, "Alles zum Davonlaufen", Verteilungsgerechtigkeit, "Einsamkeit in einer vernetzten Welt" oder "Wo Bienen sind, ist auch Gesundheit".
Ferner berichtete Burzer von der Maiandacht an der Heiligen Staude, einer Laternenwanderung, Johannisfeuer, wöchentlichen Spaziergängen ab Oktober und Adventfeier. Zusammen mit dem Kreisverband habe man sich am Kettelertag und an der Josefifeier beteiligt. Jeden Mittwoch würden sich Senioren zum Plaudern und Spielen treffen. Erinnert wurde an die Diözeanwallfahrt nach Plankstetten und den Bildungstag in Johannistal.
Die nächste Veranstaltung am 14. Februar befasse sich mit dem Thema „Es ist besser zu lachen, als sich zu ärgern.“ Dabei gehe es um Humor und Freude in der Bibel. Kreisvorsitzender Hermann Stadler bat um Unterstützung und Werbung für das 125-jährige KAB-Jubiläum. Als Gründer im Dezember 1894 bezeichnete Stadler den damals 21-jährigen Noch-Nicht-Priester Josef Stahl.
„Die KAB hat sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und weiter entwickelt. Durch Unterschriftenaktionen und Pressartikel wies die KAB immer auf Misstände in der Arbeitswelt hin." Ein Mindestlohn von 9.19 Euro ab Januar 2019 sei bei weitem zu niedrig, um einer späteren Altersarmut zu entgehen.“ Die KAB sei notwendiger denn je. Schließlich präsentierte er die 60-seitige Festschrift.
Für 50-jährige Treue wurde Hans Kaltenecker geehrt. Für 40 Jahre Renate Drexler, Bruno Drexler, stellvertretende Vorsitzende Käthe Plamper und der langjährige Sozialobmann Fritz Plamper. Es gratulierten auch Präses Josef Matys und stellvertretende Kreisvorsitzende Daniela Ernstberger. Die Mitglieder wurden aufgerufen, sich für das Volksbegehren "Rettet die Bienen - für Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern" im Rathaus einzutragen.













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