Neue Saison, neue Location – und hoffentlich neues Glück ohne Corona-Einschränkungen: Die diesjährige „Klein & Kunst“-Reihe ist mit dem Auftritt der Band „John Garner“ gestartet. Fast auf den Tag genau ein Jahr war es her, dass das letzte „Klein & Kunst“-Konzert noch über die Bühne gegangen war.
Jetzt also der Neubeginn – und es war ein gutes Zeichen, wenn schon beim ersten Lied der Augsburger Musiker die Zuschauer mit dem ganzen Körper zum Sound mitwippten. Es störte auch die neue Umgebung nicht, die überraschend gut für das Konzert passte: Coronabedingt musste nämlich die gewohnte heimelige Stube im Untergeschoß der Max-Reger-Halle verlassen werden, ein neues Domizil wurde allerdings schon zwei Stockwerke höher im Gustav-von-Schlör-Saal gefunden.
Der Band gelang es auf hervorragende Weise, den Corona-Blues wegzuspielen. Fürs Publikum war es richtiger Ohrenschmaus: Stefan Krause, Lisa Seifert, Chris Sauer und Felix Bönigk hatten neben Songs der vergangenen Alben auch die Lieder vom neuen Album „Heartbeat“ dabei. Gesanglich und instrumental sorgte die Band für gute Folkpop-Stimmung mit ihrem Sound, der irgendwo zwischen „The Lumineers“ und „Mumford & Sons“ anzusiedeln ist. Und über jede Menge irischen Sound verfügte die Combo auch. Langen und begeisterten Applaus gab es dafür von den Zuhörern.













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