03.06.2018 - 16:38 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Neben der Rennbahn"

Frühlings- und Volksfest bereicherten das kulturelle Leben, beteuert die CSU Mooslohe. Andere Veranstaltungen am neuen Festplatz sieht man kritisch. Vor allem, wenn diese mit Motoren zu tun haben. CSU und Anwohner wollen Lärm unterbinden.

Anwohner stören sich an lauten Veranstaltungen auf dem Festplatz. Volks- und Frühlingsfest sind dabei nicht das Problem, wie beim Ortstermin der CSU deutlich wird.
von Autor rdoProfil

„Ich dacht', ich wohne neben der Rennbahn“, sagte ein Anwohner am Merklsteig bei einem Ortstermin am Sonntag. Reifenquietschten, Lautsprecherdurchsagen und Motordröhnen hätten die Feiertagsruhe zu Pfingsten gestört. „Ich bin von vielen Nachbarn angesprochen worden auf den Autorennlärm“, sagte Monika Kick als Anliegerin des Merklsteigs. „Es war schrecklich, und ich saß mit Ohrenstöpseln im Garten“, erinnerte sie sich vor etwa 50 betroffenen Bewohnern in der Moosfurtsiedlung, die auf Einladung des CSU-Ortsverbandes Mooslohe Präsenz zeigten.

Kick weiter: „Wir sind nicht da, um gegen den Festplatz zu wettern. Weiden braucht Feste und Leben in der Stadt als Oberzentrum wie Volksfeste, Flohmärkte oder einen Zirkus, bei dem auch ein Esel schreit oder ein Löwe brüllt." Aber die Schallkulisse von Rennsportveranstaltungen zu Pfingsten mit Vortraining und Rennen von 9 bis 18 Uhr an insgesamt zwei Tagen sei zu viel gewesen. Genau in diesem Moment der Aussage erdröhnte am Sonntag Motorengeheul von einer Autoshow am Festplatz.

Auf einer Unterschriftenliste, verfasst von Familie Rechl, heißt es: „Wir protestieren bei der Stadt Weiden gegen die übermäßige Lärmbelästigung vom neuen Festplatz her an Wochenenden und Feiertagen wie zum Beispiel vergangenes Pfingsten.“

„Von etwa 50 angesprochenen Anwohner während der Woche habe es lediglich zwei nicht gestört“, sagte Monika Kick. Über 200 Unterschriften sind dokumentiert. Die Listen sollen mit einem Anschreiben der Liegenschaftsabteilung der Stadt zugeleitet werden. CSU-Ortsvorsitzende Maria Sponsel bot zusammen mit CSU-Kreisvorsitzendem Stephan Gollwitzer ihre Hilfe bei erneuten Lärmbelästigungen an.

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