Als einer von 60 nicht ordinierten „Laien“ wurde Cornelia Treml (Püchersreuth) gewählt. Die Mittelschullehrerin engagierte sich viele Jahre in der Evangelischen Jugendarbeit, auch auf Landesebene. Inzwischen gestaltet sie unter anderem als Prädikantin und Organistin Gottesdienste in ihrer Heimatpfarrei. Ihr Ziel für die Arbeit in der Synode beschreibt sie so: „Mit Vertrauen und Gelassenheit möchte ich dazu beitragen, dass sich unsere Landeskirche zuverlässig ihren Kernaufgaben, insbesondere Gottesdienst und Verkündigung, Gemeindeentwicklung, Seelsorge und diakonischem Handeln, widmet.“
Als ordiniertes Mitglied zieht Pfarrer Dr. André Fischer neu in das evangelische Kirchenparlament ein. Er ist Gemeindepfarrer in Grafenwöhr und Vertrauenspfarrer der Pfarrer im Dekanat Weiden. Er kennt die Fragen und Bedürfnisse der Kirchengemeinden und die Anliegen der Seelsorger im Dekanat und möchte dies in seine Arbeit in der Synode einbringen: „Ein Bedürfnis von Gemeinden sehe ich in größerem Ressourceneinsatz für nachhaltige Jugendarbeit vor Ort“, sagte Fischer. Daneben liegt ihm die diakonische Arbeit am Herzen.
Am 22. März 2020 tritt die neue, für sechs Jahre gewählte Synode zu ihrer konstituierenden Sitzung in Bayreuth zusammen.
Die Landessynode ist das Kirchenparlament der Evangelischen in Bayern. Es wird von den Kirchenvorstehern alle sechs Jahre per Briefwahl gewählt. Das Gros der Synodalen ist nicht-ordiniert. Die Synode hat weitreichende Befugnisse. Das Gremium verabschiedet die Kirchengesetze, entscheidet in Personalfragen, beschließt zudem den kirchlichen Haushalt und wählt den Landesbischof. Das griechische Wort Synode bedeutet "gemeinsamer Weg" und "Versammlung zur Beratung". Neu gewählt wurden Dekanin Christiane Murner (Neumarkt) sowie Pfarrerin Nina Lubomierski (Landshut) und Pfarrer André Fischer (Dekanat Weiden). Neu in die Synode gewählt wurden außerdem laut vorläufigem Ergebnis fünf weitere nicht-ordinierte Synodale: Wolfgang Drewes (Regensburg), Dorothee Eilles (Regensburg), Anna Heinrich (Cham), Ruth Müller (Landshut) und Cornelia Treml (Weiden). Zum ersten Mal durfte aufgrund des Zuwachses an Gemeindemitgliedern der Teilwahlkreis Regensburg zwei nicht-ordinierte Synodale stellen, wodurch sich die Zahl der Synodalen aus dem Kirchenkreis Regensburg auf insgesamt zehn erhöhte.














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