02.12.2020 - 11:15 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Neue Landesbehörde wächst: Zehn Mitarbeiter noch vor dem Jahrestag des Beschlusses

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Die Coronakrise kann dem Zeitplan für das neue Landesamt nichts anhaben. Seit Dienstag, 1. Dezember, arbeiten nun zehn Mitarbeiter in Weiden. Die Behörde soll sich um eine weitere wichtige Aufgabe kümmern.

In der bestehenden Außenstelle des Landesamtes für Finanzen im Gewerbegebiet Mitte arbeiteten auch schon einige Mitarbeiter der neuen Dienststelle.
von Ralph Gammanick Kontakt Profil

Im Januar war es ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für Weiden, als Ministerpräsident Markus Söder eine Behördenverlagerung von München in die Max-Reger-Stadt ankündigte. Noch vor Weihnachten 2020 ist die neue Dienststelle des Landesamt für Finanzen vom ersten Grüppchen der Pioniere nun zu einer stattlichen Abteilung angewachsen. Zum 1. Dezember haben weitere Mitarbeiter ihren Dienst angetreten. Zusätzlich zur bestehenden Bearbeitungsstelle arbeiteten jetzt zusammen mit dem Leiter des Aufbaustabs zehn Kräfte in der Max-Reger-Stadt, informiert CSU-Landtagsabgeordneter Stephan Oetzinger. Er betont: „Der Aufbau geht kontinuierlich voran, Corona führt hier zu keiner Verzögerung.“

Die Pioniere der Dienststelle starten in Weiden

Weiden in der Oberpfalz

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bekräftigt das Ausbauziel in einer Pressemitteilung: "Die Region Weiden und die gesamte nördliche Oberpfalz können sich auf insgesamt 300 hochqualifizierte Arbeitsplätze des Landesamts für Finanzen freuen." Von den Behördenverlagerungen des Freistaats profitierten alle. "Bayern wird in der Fläche gestärkt, und gleichzeitig entlasten wir die Ballungsräume. Die ersten Beschäftigten, die ihre Arbeit jetzt bereits in Weiden aufgenommen haben, sind ein klares Bekenntnis zu diesem Weg – auch in den jetzt schwierigen Zeiten der Pandemie.“

Die ersten Mitarbeiter der Dienststelle starteten bereits im Spätsommer in Weiden. Oetzinger und Füracker wünschen den "Neuen" Mitarbeitern des Landesamts viel Freude und Erfolg. Eigentlich wollten die Politiker dazu persönlich in den Räumen in der Straße Zur Centralwerkstätte und in der Regensburger Straße vorbeischauen, das sei "aufgrund der aktuellen Situation aber leider nicht möglich" gewesen.

Die Bearbeitungsstelle Weiden werde nicht nur eine eigenständige Dienststelle, sondern auch eine wichtige und zentrale Serviceeinheit für die gesamte Staatsverwaltung, betont Oetzinger. Der Zuwachs an neuen Mitarbeitern soll sukzessive in den kommenden Jahren erfolgen und bis spätestens 2030 abgeschlossen werden.

Dabei warten auf sie viele unterschiedliche Aufgaben. So sollen in Weiden in Zukunft insbesondere die Bearbeitung und Abrechnung von Bezügen, Entgelten, Dienstreisen und Dienstunfällen der Beschäftigten des Freistaats Bayern erfolgen. Gleiches gilt für die Versorgungsbezüge der ehemaligen Beschäftigten und deren Hinterbliebenen. "In Weiden wird aber auch die Zukunft gedacht", erklärt der Abgeordnete: "Zu den weiteren Hauptaufgaben soll die Pflege und Verbesserung von IT-Verfahren in der Verwaltung gehören." Wichtig sei, dass es Schritt für Schritt vorangeht, sagt Oetzinger. "Der weitere Mitarbeiteraufbau am Standort Weiden ist ein gutes Zeichen zum Jahresende.“

Der Zeitplan des Behördenaufbaus

Weiden in der Oberpfalz
Hintergrund:

Aufgaben des Landesamtes in Weiden

  • Bearbeitung und Abrechnung von Bezügen, Entgelten, Dienstreisen und Dienstunfällen der Beschäftigten des Freistaats sowie der Versorgungsbezüge der ehemaligen Beschäftigten und deren Hinterbliebenen
  • Pflege und Verbesserung von IT-Verfahren in der Verwaltung

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