Weiden in der Oberpfalz
06.12.2020 - 10:14 Uhr

Neues Marterl in Weiden erhält Segen

Die Familie Gollwitzer aus Weiden hat auf ihrem Grundstück im Hopfenweg ein Marienmarterl gestalten lassen. Ein Zeichen des Dankes vom kranken Sohn an seine Mutter. Auch Passanten dürfen dort innehalten.

Familie Gollwitzer erbat am Barbaratag den kirchlichen Segen von Monsignore Andreas Uschold (Zweiter von links) für das Marienmarterl am Hopfenweg. Bild: Dobmeier
Familie Gollwitzer erbat am Barbaratag den kirchlichen Segen von Monsignore Andreas Uschold (Zweiter von links) für das Marienmarterl am Hopfenweg.

Mit der Einweihung des Marienmarterls am Hopfenweg mit einem Votivbild der Mutter Gottes entstand ein äußeres Zeichen des Glaubens. Eine kleine Gedenkanlage in Weiden-Ost. Ruhestandspfarrer Andreas Uschold segnete das neue Marterl und dankte der Familie Gollwitzer mit Hans, Barbara und Sohn Johannes, die am Barbaratag (4. Dezember) um die Segnung des erstellten Marterls baten.

Johannes hatte zusammen mit seinem Vater die Idee dazu. Der Herrgottsschnitzer Sebastian Zülow aus Bodenmais nutzte eine geerbte Marienfigur als Vorlage für das Bildnis (wir berichteten). Die Mutter des an Mukoviszidose erkrankten Johannes Gollwitzer heißt Barbara. Der Sohn dankt mit dem Marterl auch seiner Mutter, die ihn zeitlebens unterstützt. Das Marterl dient der Familie und allen Vorbeikommenden nun als Kraftquelle im Glauben. „Die Mutter Gottes Maria sei uns Beschützerin, auf deren Fürsprache wir vertrauen dürfen“, sagte Uschold bei der Segnung.

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Weiden in der Oberpfalz03.12.2020
 
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