Klinikchefs in der Oberpfalz begrüßen die Pläne der Staatsregierung für eine Krankenhaus-Ampel. So auch der Ärztliche Direktor des Klinikums St. Marien in Amberg, Dr. Harald Hollnberger: "Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass mehrere Indikatoren für eine Bewertung der Pandemiesituation herangezogen werden und die tatsächliche Auslastung der Kliniken und der Intensivstationen berücksichtigt wird."
Dem stimmt Michael Reindl, Pressesprecher des Klinikums Weiden, zu: "Grundsätzlich ist die Einführung der Krankenhausampel zu begrüßen, da die Inzidenzwerte nicht zwingend etwas über die unmittelbare Situation in Krankenhäusern aussagen. Wir bemerken, dass selbst hohe Inzidenzen die Kliniken aufgrund der gestiegenen Impfquote weniger als bei früheren Wellen belasten."
Künftig soll für Anti-Corona-Maßnahmen nicht mehr alleine die Sieben-Tage-Inzidenz entscheidend sein, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Stattdessen soll es eine Art Ampelsystem geben, bei dem die Auslastung der Intensivstationen und Krankenhäuser im Freistaat im Fokus steht. Die Entscheidung darüber stand am Dienstag auf der Tagesordnung für die Kabinettssitzung.















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