Weiden in der Oberpfalz
30.05.2026 - 00:01 Uhr

Oberpfalz-Medien feiert Meilensteine im Jubiläumsjahr 2026

Von der Lizenzerteilung 1946 bis zum Jubiläumsjahr 2026 – gehen Sie mit uns auf eine Zeitreise durch 80 Jahre Verlagsgeschichte.

Info:

Dieser Beitrag ist Teil einer Serie von Artikeln im Jubiläumsjahr von Oberpfalz-Medien. Viele davon sind in einer Beilage unserer Tageszeitungen am 30. Mai 2026 erschienen.

  • 1946 – Die Geburtsstunde der Zeitung „Der neue Tag“: Die US-Militärregierung erteilt Victor von Gostomski und Anton Döhler die Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung. Das neue Blatt wird in der Bevölkerung begeistert aufgenommen. Gedruckt wird es von Anfang an in der Druckerei von Dr. Hans Nickl in der Weidener Ringstraße.
  • 1948 – „Der neue Tag“ übernimmt die „Amberger Zeitung“ und die „Sulzbach-Rosenberger Zeitung“. Später folgen die „Eschenbach-Auerbacher Volkszeitung“ (1969), die „Kemnather Zeitung“ (1970) und 1972 auch die „Neunburger Zeitung“ und die Oberviechtacher „Grenz-Warte“.
  • 1951 – Zusammenschluss der Lizenzträger Victor von Gostomski und Anton Döhler mit Dr. Hans Nickl.
  • 1957 – Der Verlag feiert die Erweiterung des Stammhauses in der Ringstraße. Bis in die 70er Jahre bleibt es das Zuhause der Zeitung.
  • 1972 – Der Verlag siedelt in Etappen auf die Naabwiesen um. 1970 beginnen die Bauarbeiten für einen Neubau. Als erste Abteilung zieht 1972 die Technik um. Es folgen bis 1977 Redaktion, Anzeigenabteilung und Verwaltung. Zur offiziellen Einweihung am 2. Juni 1978 kommt Ministerpräsident Alfons Goppel.
  • 1980 – German Vogelsang (hier in einem im April 2026 entstandenen Bild mit Alt-Verlegerin Bärbel Panzer) tritt 1980 als Geschäftsführender Verleger die Nachfolge von Verleger Dr. Hans Nickl an, der 84-jährig stirbt.
  • 1988 – Verleger Anton Döhler stirbt im Alter von 97 Jahren. Tochter Dr. Barbara Shanahan (verst. 2023) tritt seine Nachfolge als Geschäftsführende Verlegerin an.
  • 1992 – Nach dem Tod von Verleger Victor von Gostomski mit 83 Jahren wird Tochter Bärbel Panzer Geschäftsführende Verlegerin (1992).
  • 1996 – Eine neue Offset-Rotationsmaschine in einem neuen markanten Glasbau nimmt ihren Betrieb auf. Sie erlaubt erstmals Farbdruck in der Zeitung. Im gleichen Jahr startet der Internetdienst Oberpfalznetz (heute Onetz). In den 1990er-Jahren beteiligt sich der Verlag am Fernsehsender OTV und an Radio Ramasuri.
  • 2011 – Das neue Druckzentrum in Weiden-West nimmt im Beisein von Ministerpräsident Horst Seehofer seinen Betrieb auf. Die Druckmaschine gilt als die modernste ihrer Art in Europa. Insgesamt hat der Verlag in diesen neuen Standort 25 Millionen Euro investiert.
  • 2016 – Aus dem Medienhaus Der neue Tag wird Oberpfalz-Medien. Mit der neuen Dachmarke positioniert sich das Unternehmen als zentraler Kommunikationsdienstleister in der nördlichen Oberpfalz. Im gleichen Jahr werden nach einer Kernsanierung das Stammhaus und ein neuer Erweiterungsbau in der Weigelstraße bezogen.
  • 2019 – Im Jahr 2019 beginnen die Bauarbeiten für das Quartier „Neue Naabwiesen“. Wo früher die Zeitung gedruckt wurde, entsteht in zentraler Lage ein neues Stadtviertel – mit einer Mischung aus Wohnen und Arbeiten. Nach Verzögerungen durch die Corona-Pandemie werden die Objekte sukzessive seit Mitte 2023 bezogen.
  • 2020 – Mit Viola Vogelsang- Reichl, Sabine Pistor und Dr. Stefanie Shanahan-Kleikamp übernimmt die dritte Generation ab 2020 schrittweise die Verantwortung. Die Geschäftsführung liegt bei Viola Vogelsang-Reichl, Thomas Maul und – seit 2025 ebenfalls in der Geschäftsführung – Johannes Zettl.
  • 2025 – Oberpfalz-Medien stellt sich ab 2020 im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung noch breiter auf und geht konsequent den Weg zu einem starken Dienstleistungspartner für die Geschäftskunden der Region. Die Gründung einer Kreativagentur, die mittlerweile unter dem Namen Kompane firmiert, sowie der Erwerb des Direktmarketingspezialisten skala sind nur zwei Beispiele.
  • 2026 – Die Zeiten ändern sich, unsere Wurzeln bleiben stark. Oberpfalz-Medien verbindet Vertrauen, Qualität und Ideen, die Menschen auch morgen erreichen.
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