17.07.2019 - 11:08 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Oldtimer trotzen Regen

Trotz Regens war die 33. Veteranenausfahrt des AMC im ADAC ein Erfolg. Mehr als 60 Young- und Oldtimer-Autos und dazu zehn unerschütterliche Motorradfahrer gingen morgens um 10 Uhr vom „Ach-Stodl“ in Frauenricht aus an den Start.

von Autor hczProfil

Gut ausgeschildert war die 70 Kilometer lange Rundfahrt durch die Region südlich von Weiden von den Fahrtleitern Hans-Jürgen Krause und Thomas Piesche. Die Ausfahrt verlief unfallfrei.

„Edles Blech, sensationelle Fahrzeuge“, begrüßte Bürgermeister Jens Meyer in Vertretung des Oberbürgermeisters, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, aber urlaubsbedingt verhindert war. „Wer behauptet, ein Auto hätte keine Seele, der ist noch nie in einem Oldtimer gesessen“, sagte Meyer, der, samt Kindern, im „Adler“ der Stadt,chauffiert von OB-Fahrer Werner Bergmann auf seiner letzten Dienstfahrt vor seinem Ruhestand an der Rundfahrt teilnahm. Wilfried Setzer beschrieb die Fahrzeuge mit Alter, ehemaligem Neupreis und technischen Daten, bevor Heinz Adolf und später Stadtrat Hans Forster sie mit der Startfahne auf die Strecke schickten.

Die Palette der teils 70 Jahre alten Autos und Motorräder ließ nichts zu wünschen übrig. Vom Trabi bis zum Porsche, vom Chevrolet bis zum Goggomobil war alles zu sehen. Die „hartgesottenen“ Motorradfahrer, so Fahrtleiter Krause, waren mit der alten MZ, mit Vespa, mit BMW – mit und ohne Beiwagen – angerückt. Gute Laune herrschte bei allen Teilnehmern aus Tschechien, Holland, den USA, England und besonders aus der Partnerstadt Annaberg-Buchholz. Ein Inder mit vielen Kindern im historischen Hanomag grüßte freundlich aus seinem Fahrzeug.

Nach dem Rundkurs und einem Korso durch Weidens Altstadt, wo sich die Fahrzeuge vor dem Alten Rathaus präsentierten, traf man sich wieder in Frauenricht. Hier zeichnete ADAC-Präsident Karlheinz Ach den ältesten Teilnehmer Erwin Rotmeier (Motorrad BMW R 50), den Teilnehmer mit der weitesten Anfahrt Stefen Bos (Holland, 3er- BMW) und das originellste Fahrzeug, ein Feuerwehrauto, gefahren von Matthias Heinz aus Annaberg, mit Pokalen aus.

Die stärkste Teilnehmergruppe war die Heimmannschaft, das „Classic-Team“ mit elf Startern. Einen Sonderpokal erhielt die Familie Eberhard Kronstein aus Annaberg, die seit 30 Jahren ununterbrochen dabei ist.

Mit 33 bisherigen Ausfahrten sei man die älteste Veranstaltung im ADAC Nordbayern, stellte Ach fest. Er begrüßte zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verkehrswesen und freute sich auf das „sportliche und gesellschaftliche Highlight“ im nächsten Jahr. Stadtrat Forster überbrachte Grüße der Stadt. Reinhard Meier vom Stadtverband für Leibesübungen würdigte den AMC als einen der aktivsten Vereine in seiner Dachorganisation. Thomas Kronstein lobte namens seiner „Kumpel“ aus Annaberg die „wunderschöne, gut ausgeschilderte Runde durch eine herrliche Gegend“.

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