Weiden in der Oberpfalz
12.04.2026 - 10:37 Uhr

Open Stage im Parapluie: Bühne frei für neue Talente

Nach mehrwöchiger Pause gab es endlich wieder eine Jam Session im "Kulturbahnhof Parapluie" in Weiden. Debüt für "Sudden Urge" und "Stringbound Stories".

Nachdem die "Open Stage" im März pausiert hatte, meldete sie sich am Samstagabend im "Kulturbahnhof Parapluie" in Weiden eindrucksvoll zurück. Trotz einer kurzfristigen Absage nahm der Musikabend schnell Fahrt auf und bot einmal mehr eine Plattform für Nachwuchskünstler und spontane Bühnenmomente.

Die Weidener Band "Imma Shlimma" um Andreas Herrlein, ursprünglich als Opener angekündigt, musste krankheitsbedingt passen. Kurzerhand übernahm die neu formierte, auf Platz drei gesetzte, Rockband "Sudden Urge" den Auftakt und eröffnete den Abend mit viel Energie. Gegründet wurde die Combo vor einem Jahr von Konstantin Hederer. Der junge Schlagzeuger aus Wiesau ist in der Szene kein Unbekannter, bislang vor allem als engagierter Jam-Session-Musiker. Nun stellte er sich erstmals mit eigener Band vor. Als Multiinstrumentalist brachte er nicht nur musikalisches Können mit, sondern auch familiäre Unterstützung, inklusive einer begeisterten, headbangenden Oma im Publikum.

Premiere feierte zudem das Duo "Stringbound Stories" mit Josef Bauer und Simon Raß. Während einer der beiden bereits Open-Stage-Erfahrung hatte, betrat der andere Neuland. Gemeinsam präsentierten sie drei Rocksongs in akustischem Gewand und überzeugten mit spürbarer Spielfreude. Die Musikkneipe war einmal mehr voll besetzt.

Im Anschluss hieß es traditionell: Bühne frei für alle. Die bereitgestellte Backline ließ keine Wünsche offen. Von Schlagzeug über Gitarren bis hin zum E-Piano stand alles aus dem Fundus des Hauses zur Verfügung. "Wir wollen junge Talente fördern und ihnen Bühnenerfahrung ermöglichen", betonte Wirt Bernd Mende. Auch Sabine Mende unterstrich den besonderen Reiz: "Live auf der Bühne zu stehen, ist etwas ganz anderes als im Studio."

Gegen 21 Uhr leitete "Steve Long de Dude", Frontmann der Band "Superniere", die Jam-Session ein und zog mit einem spontanen Song die ersten Musiker auf die Bühne. Bis 23 Uhr wurde gemeinsam musiziert, ehe traditionell mit Reinhard Meys "Letzter Zigarette" vom Band ein stimmungsvoller Schlusspunkt gesetzt wurde.

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