(kzr) Für einen Abdruck formt der Zahnarzt mit einer klebrigen Masse die Zähne ab, was bei den meisten Patienten zu Erstickungsangst und Würgereflexen führt. Zudem ist dieser klassische Abdruck meist fehlerbehaftet.
In der modernen Zahnmedizin gehört dies nun der Vergangenheit an. Das erlebte die Klasse der zahnmedizinischen Fachangestellten der Europaberufsschule kurz vor den Ferien: Sie konnten den Umgang mit einem Oralscanner erlernen und trainieren. Firmen haben die Lösung entwickelt, von der Zahnarzt, Zahntechniker und die Patienten gleichermaßen profitieren. Mit dem modernen Oralscanner "3Shape Trios" können nicht nur die Patientenzufriedenheit erhöht und Behandlungszeiten verkürzt werden. Dadurch ergeben sich auch eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten. Der zahnmedizinische Fachangstellte ist in der Lage, mittels einer hochauflösenden Kamera auf einem schmalen Handstück die Kiefer binnen weniger Minuten abzuscannen. Zeitgleich erscheinen die Scans in hoher Auflösung auf einem Touch-Monitor und werden zu einem dreidimensionalen Modell zusammengefügt. Dort können dann Mitarbeiter Veränderungen und Korrekturen vornehmen. Die Software erkennt die Präparationsgrenze mit hoher Präzision und erstellt im Anschluss schnell und automatisch eine hochästhetische Restauration in naturgetreuen Farben.
Das System ermöglicht, Kronen und Brücken direkt in der Zahnarztpraxis zu konstruieren und dann im Labor fräsen zu lassen.














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