Ein Unbekannter hatte am Mittwoch, 5. Februar, zwischen 10 und 12.30 Uhr in verschiedenen Bankfilialen in Weiden, Mantel und Eschenbach vorgesprochen und sich als Geschäftsführer einer namhaften Firma aus dem Landkreis Tirschenreuth ausgegeben. Nach Vorlage eines gefälschten Ausweisdokuments händigten ihm in zwei Bankfilialen die Mitarbeiter jeweils eine Summe im unteren fünfstelligen Eurobereich aus. In den anderen Filialen war man misstrauischer und übergaben kein Geld. Mit dieser Masche schaffte er es, einen Geldbetrag im unteren fünfstelligen Bereich zu ergaunern.
Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden hatte sich damals in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Weiden mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit gewandt. Die eingegangen Hinweise wurden intensiv überprüft und aufwendige spurentechnische Untersuchungen durchgeführt.
Eine besondere Rolle spielte bei den Ermittlungen der hervorragende Austausch zwischen den Polizeiverbänden der Bundesländer. Ein 56-Jähriger war am 5. März in Düsseldorf wegen einer ähnlichen Vorgehensweise wie in der Oberpfalz aufgefallen und festgenommen worden.
Bei dem Mann handelte es sich um genau den Täter, der vier Wochen zuvor in der Oberpfalz unterwegs war. Er konnte eindeutig identifiziert werden. Zudem stellte sich heraus, dass er wohl für zahlreiche weitere Betrugsmaschen in ganz Deutschland verantwortlich ist. Nach seiner Festnahme in Düsseldorf war er einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Er befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen zu den Fällen im Raum Weiden werden von der Kriminalpolizeiinspektion Weiden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Weiden weitergeführt.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.