Weiden in der Oberpfalz
26.01.2026 - 16:54 Uhr
OnetzPlus

Polizei Weiden zu Flyer: Keine Gefahr für Kinder der Clausnitzerschule

Ein Flyer sorgt für Unruhe: Ein Unbekannter soll angeblich Kinder auf dem Weg zur Clausnitzerschule angesprochen und versucht haben, sie in ein Auto zu locken. Die Polizei gibt Entwarnung, demnach bestand keine Gefahr.

Am Wochenende verbreitete sich rasant über soziale Medien ein Flyer, auf dem „Wichtige Info“ und „Clausnitzerschule Weiden“ zu lesen war. Demnach soll eine unbekannte Person mehrere Kinder auf dem Schulweg zur Clausnitzerschule unabhängig voneinander angesprochen haben. Zudem solle die Person versucht haben, die Kinder in ein Auto zu locken. Polizeihauptkommissar Dieter Gradl betont: „Nach aktuellem Stand der Ermittlungen bestand keine Gefahr für Kinder oder sonst anwesende Personen.“

Am Freitagnachmittag – also mehrere Stunden nach dem angeblichen Vorfall – habe die Polizei davon erfahren. Die Umgebung der Schule sei sofort geprüft worden. „Dies brachte jedoch keine neuen Erkenntnisse“, informiert Gradl. Der Flyer stamme aus dem Umfeld der Clausnitzerschule, die Erstellerin sei der Polizei bekannt.

Gradl rät in diesem Zusammenhang, die Polizei „stets unverzüglich über verdächtige Wahrnehmungen“ zu informieren. Erforderliche Warnmeldungen würden demnach „nach Prüfung des Sachverhalts“ gesteuert. „Die Sensibilität des Themas ist uns sehr bewusst und wichtig. Deshalb liegt es der Polizei daran, nur zutreffende und geprüfte Warnmeldungen zu verbreiten“, sagt Gradl. Zudem bitte die Polizei um Geduld, da die Informationen „noch in Prüfung“ seien. „Wir versichern, Unstimmigkeiten schnellstmöglich zu klären, sobald belastbare Fakten vorliegen“, betont der Polizeihauptkommissar.

Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder ähnliche Warnungen, beispielsweise in Rieden und Burglengenfeld. Dort stellte sich heraus, dass diese auf Hörensagen oder Fantasie beruhten. Generell solle man solche Kettenbriefe und Warnmeldungen nicht leichtfertig weiterverbreiten, riet die Polizei Burglengenfeld. Wenn man solche Informationen erhalte, solle man zuerst bei der Polizei prüfen, ob der Vorfall tatsächlich stattgefunden habe.

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