(kzr) Insgesamt war es das 20. derartige Treffen, das Klaus Rottmann aus Weiden ausrichtete und organisierte. Auf dem Volksfestplatz waren Autos zu sehen, deren Bestandteile mit herkömmlichen Fahrwerken, Karosserien und Normalserien nichts mehr zu tun hatten. Aufgemotzte, umgestylte und „geshavte“ Autos waren hier an der Tagesordnung. Ein Blick in den Motorraum brachte Bewunderung, Aufsehen und dann Kopfschütteln jener hervor, die eben mal einen Rundgang durch die fast 400 ausgestellten Kompakten, Sportwagen, Transporter und Cabrios machten.
Da waren schon mal Türgriffe, Antennen, Heckscheibenwischer und andere „unnötigen“ Dinge weggezaubert. Kotflügel aufzuschneiden um ein 20-Zoll Rad einzubringen, das Blech zu verbreitern und auszustellen, die Stoßstangen zu verändern und das Luftfahrwerk, das verbaut wurde zu vergolden oder verchromt zu zeigen, machte neugierig. Küssten die Schweller durch Tieferlegen fast den Erdboden, konnten 8,5x20 Zoll große Felgen und Räder mit 225er Reifen diesen Tiefenrausch wieder auffangen.
In einem Bewerter-Pavillon erhielten pro Marke drei Teilnehmer Pokale. Ausgereicht wurden sie für die Umbauten, schönste Lackierung, tollen Motorraum, gestylten Innenraum und den Gesamteindruck. Nahezu 100 Pokale gingen an die Schrauber und Tüftler. Dabei kam der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. Als Stände waren der TÜV und auch eine Felgenausstellung zu sehen. Auf Nachfrage bei Klaus Rottmann, ob der Lärmpegel hoch wird, sagte er: „Wir haben am Eingang alle Fahrer darauf hingewiesen, weder das Gaspedal zu drücken noch die Reifen zu testen, es soll ruhig bleiben, denn die Stadt hatte Bedenken. Und diesen wollten wir aus dem Weg gehen, denn wir wollen auch ein drittes Mal nach Weiden kommen."


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