Weiden in der Oberpfalz
28.09.2018 - 10:28 Uhr

Rasender Videoreporter: Gustl Beer wird 70

Ob bei Versammlungen, Demos oder Unfällen, Videoreporter August Beer ist immer zur Stelle, um Zeitgeschehnisse in Ton und Bild festzuhalten. Am runden Geburtstag steht er selbst im Mittelpunkt.

Zum 70. Geburtstag steht Videoreporter Gustl Beer (Zweiter von rechts) im Rampenlicht. Es gratulieren vom Videoclub Erich Kummer (links) sowie die OTV-Geschäftsführer Lothar Höher (rechts) und Christoph Rolf (Zweiter von links) und Stadtrat Hans Forster (Mitte). Bild: Dobmeier
Zum 70. Geburtstag steht Videoreporter Gustl Beer (Zweiter von rechts) im Rampenlicht. Es gratulieren vom Videoclub Erich Kummer (links) sowie die OTV-Geschäftsführer Lothar Höher (rechts) und Christoph Rolf (Zweiter von links) und Stadtrat Hans Forster (Mitte).

Meist setzt er andere Menschen, Vereine, Unfälle, Tiere und Natur ins rechte Licht. Aber am Donnerstag stand August "Gustl" Beer selbst im Rampenlicht und wurde fotografiert. Der Videoreporter vom Regionalsender OTV und Fotograf für Oberpfalz-Medien feierte seinen 70. Geburtstag.

Erst am vergangenen Sonntag hatte ihn Sturmtief "Fabienne" im Großeinsatz gefordert. Bis ins Grenzland führte ihn der Weg zu abgedeckten Hausdächern, die er in Bild und auf Film dokumentierte. Filmen war schon immer die Leidenschaft von Beer. OTV-Geschäftsführer Lothar Höher und Christoph Rolf gratulierten ihrem Videoreporter und erinnerten an die Zeit vor 25 Jahren, als sie den Kontakt zum Video- und Schmalfilmclub suchten, um freie Mitarbeiter zu gewinnen. Zu dieser Zeit hatte Beer auch den Clubvorsitz übernommen. Mit dabei waren damals Heinz Schaller und Erich Kummer, der ebenfalls heute noch filmt und für die Videofreunde Glückwünsche überbrachte. Der Verein nannte sich dann dem Zeitgeist folgend Videoclub Weiden. Als sein größtes Filmprojekt nannte Beer die letzte Fahrt des „Eslarner Bockl“ 1993.

Seine Berufsausbildung als Schlosser begann der Jubilar 1962 bei der Bahn, war dann später Betriebsschlosser bei der Firma Seltmann. Nach acht Jahren Bundeswehr mit Fahrlehrertätigkeit für Spezialgeräte kam er wieder beruflich nach Weiden zurück in den Hammerweg in sein Elternhaus. Grund war der Dienst als Justizvollzugsbeamter in Weiden bis zu seinem Ruhestand vor zehn Jahren.

Zu den Gratulanten am Jubeltag gehörten Ehefrau Lydia, die Söhne Gerhard sowie Alexander mit Familie, sieben Enkel und ein Urenkel. Stadtrat Hans Forster dankte dem Videospezialisten für die viele geopferte Zeit. Seine Arbeit sei eine Bereicherung für die Region. Solange Beer es gesundheitlich noch machen kann, sieht er das Filmen als sinnvolle Aufgabe. Er wolle Positives über die Menschen berichten. Eine Begebenheit aus dem Videoalltag erzählte Lothar Höher noch in der Gratulantenrunde: "Kommt der Gustl zum Einsatzort eines Unfalls, fragt der Verunglückte: „Servus Gustl, kommt der Sanka auch?“

 
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