In der Stadt Weiden stellen die Aktivitäten der Tafel mittlerweile einen unverzichtbaren Pfeiler in der sozialen Arbeit dar. Einstmals als Unterstützung für Nicht-Sesshafte oder Wohnsitzlose gegründet, widmet sich der Verein mittlerweile auch Geflüchteten, wie der Vorsitzende Josef Gebhardt bei einem Vortrag im Rotary Club Weiden erläuterte. Die Hilfe an sich habe sich im Zuge der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 und besonders seit dem Zustrom von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine deutlich verändert. Stand früher die Organisation und Verteilung von Lebensmitteln, die im Handel entsorgt worden wären, im Vordergrund, kümmere man sich heute zum Beispiel auch durch die Verteilung von Schulutensilien oder Büchern um den Bildungsaspekt, so Gebhardt. Aktuell muss leider festgestellt werden, dass nicht nur die Zahl der Abholer und Kunden stark angestiegen ist, sondern dass auch die Lebensmittelspenden aus dem Handel rückläufig sind. Zu guter Letzt wirken sich auch bei der Tafel Weiden die stark gestiegenen Kosten im Zuge der Energiekrise gravierend aus.
Vor allem durch das herausragende Engagement des Clubfreundes Martin Stangl seien diese Aktivitäten, die sich in Sachen Bildung an die Kleinsten unter den Bedürftigen richten, im Rotary Club wohlbekannt, erläuterte Club-Präsident Ludwig Zitzmann. In den letzten Jahren habe sich der Club deshalb wiederholt zu finanziellen Zuwendungen an die Tafel entschlossen. Auch jetzt wolle man sich klar weiter zur unentbehrlichen Hilfe der Tafel bekennen und Unterstützung leisten. So freute sich zum Abschluss des Treffens Ludwig Zitzmann für den Club einen Spendenscheck über 3000 Euro an Josef Gebhardt übergeben zu können.













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