Auch bei den Rothenstädter Siedlern war 2022 noch von Corona geprägt. "Man wusste nie, wie lange man was darf", sagte Gisela Chacon. Die Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Rothenstadt erinnerte an einen Vortrag zum Thema "Erneuerbare Energien" und an die Anschaffung neuer Biertischgarnituren. Leider sei der Mitgliedsbeitrag um einen Euro pro Jahr erhöht worden. Stolz zeigte sie sich auf die Mitgliederzahl von 265. Es gehe steil nach oben.
Gleichzeitig kritisierte sie die momentane Unsicherheit "im ganzen Sanierungs- und Heizungserneuerungen-Chaos". Jeder Bauherr habe an seine eigene Altersversorgung gedacht, sagte sie. "Diese Sicherheit scheint jetzt langsam durch die vielen Auflagen zu bröckeln." Der Verband Wohneigentum werde sich für die Hausbesitzer einsetzen. "Bei der Straßenausbausatzung haben wir es ja auch geschafft, diese abzuwenden."
Stadtrat Gerald Bolleiniger warnte die Siedler eindringlich vor dem Verlust ihrer Altersvorsorge. "Alles was wir in die Altersvorsorge investiert haben, wird durch Robert Habecks Pläne vernichtet." Er sei von seiner eigenen Partei enttäuscht, unterstrich der Genosse. "Weil auch die unsere Altersversorgung aufs Spiel setzt und den sozialen Wohnungsbau gefährdet." Parteifreundin Gabi Laurich wollte hingegen beruhigen. Nichts werde so heiß gegessen wie gekocht. "Wir als SPD werden nicht zulassen, dass ältere Menschen oder solche mit geringem Einkommen in Schieflage kommen." Man dürfe ja bestehende Heizungen weiterhin benützen.
Für 40-jährige Treue wurden Karl Dobner, Marie-Luise Merdian und Annerose Höcherl geehrt. Für 30 Jahre Hans Schmidt, Martin Ermer, Stefan Sittig, Margit Bock und Hans-Peter Eder. Für 20 Jahre Josef Richter und Martin Stablo. Für zehn Jahre Petra Keikuth, Johannes Beierl, Daniela Runkel, Karl-Heinz Gradl und Felix Weber.













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