Polizeihauptkommissar Roland Lindner von der Bundespolizei appellierte an die Politiker, mehr Druck aufzubauen, um den Weidener Bahnhof endlich barrierefrei zu machen. Aber von raschem Erfolg gekrönt wird seine Bitte wohl nicht sein. Den Punkt hatte Bürgermeister Jens Meyer aufgeworfen. „Sie glauben ja nicht, was ich das schon alles unternommen habe“, sagte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß am Montagabend beim traditionellen Weihnachtsrundgang der Genossen.
Die Landtagsabgeordnete Annette Karl wies darauf hin, dass der Bahnhofsausbau in Weiden erst für 2038 geplant sei. Was die Kriminalität angehe, rege sich einiges auf dem Sektor Betäubungsmittel, machte Lindner deutlich. Fahrgelddelikte seien rückläufig, weil wieder verstärkt in den Zügen kontrolliert werde. „Der Weidener Bahnhof ist sicher, weil wir hier vor Ort präsent sind.“ Was die Räumlichkeiten angehe, sei die Bundespolizei gut untergebracht.
Ein Dorn im Auge seien seinen Beamten allerdings die permanenten Abordnungen an den Münchner Flughafen. „Den unterstützen wir seit 25 Jahren jedes Jahr drei Monate lang. Das ist eine extreme private Belastung.“ Was ihn auch ärgere, sei die Tatsache, dass pensionierte Beamte nicht Eins zu Eins ersetzt würden. „Wir brauchen mehr jüngeres Personal.“ Die SPD-Abordnung besuchte auch die Polizeiinspektion und die Notaufnahme im Klinikum.













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