05.08.2018 - 11:42 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Sarah Kellner ist neue Geschäftsführerin des VdK

Der neue Geschäftsführer des 8000 Mitglieder starken VdK-Kreisverbands ist noch keine 30 Jahre alt und weiblich: Sarah Kellner (28) aus Waldthurn übernimmt das Amt, das über Jahre Siegmund Bergmann inne hatte. Ihr Werdegang überzeugte.

Mit einem Blumenstrauß begrüßt VdK-Kreisvorsitzender Josef Rewitzer die neue VdK-Kreisverbandsgeschäftsführerin Sarah Kellner
von Siegfried BühnerProfil

(sbü) Sarah Kellner ist die neue Geschäftsführerin des VdK-Kreisverbands Weiden. Ihr Vorgänger in diesem Amt, Siegmund Bergmann, ist vor wenigen Tagen in den Ruhestand getreten und wird demnächst feierlich verabschiedet.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzerbegrüßte die neue Leiterin der Kreisgeschäftsstelle Weiden: "Als Volljuristin ist Frau Kellner für uns ein Glücksgriff, denn das Sozialrecht wird immer komplizierter und komplexer." Außerdem komme sie aus der Region und kenne deshalb ihre Besonderheiten, so dass sie nahtlos die Amtsgeschäfte übernehmen könne. Rewitzer versprach der neuen Geschäftsführerin "hundertprozentige Rückendeckung der gesamten ehrenamtlichen Vorstandschaft".

Kellner hatte sich unter zahlreichen Mitbewerbern als Beste im Auswahlverfahren des Landesverbands Bayern in München durchgesetzt. Erst Anfang des Jahres hatte die 28-Jährige aus Waldthurn das zweite Staatsexamen nach dem Jura-Studium an der Universität Regensburg absolviert.

Das Abitur hatte Kellner am Elly-Heuss-Gymnasium Weiden abgelegt und bereits dort mit der Wahl des sozialwissenschaftlichen Zweigs ihr Interesse an Sozialrechtsfragen bewiesen. Jetzt freut sie sich über einen heimatnahen beruflichen Einsatz, was bei Juristen nicht immer selbstverständlich ist. Auch im Studium hatte sich Kellner eingehend mit dem Rechtsgebiet Sozialrecht befasst. Davon können jetzt alle Menschen, für die sich der VdK einsetzt, profitieren.

"Ich möchte an die Erfolge meines Vorgängers Siegmund Bergmann anknüpfen", wünscht sich die neue Kreisverbandsgeschäftsführerin. Vor allem will sie sich in der Region für soziale Gerechtigkeit und für die Belange von sozial Schwachen, den wichtigsten übergeordneten Anliegen des VdK, einsetzen. Dabei gehe es auch darum, der drohenden Altersarmut entgegenzuwirken, betont die Waldthurnerin und sagt: "Ich freue mich auch schon auf die vielen Kontakte mit den Menschen in meinen Sozialrechts-Beratungsgesprächen." Immerhin habe ja der VdK-Kreisverband mehr als 8000 Mitglieder, deren Interessen es zu vertreten gelte. Am häufigsten wird es dabei um die Themen Altersrente oder Erwerbsminderungsrente gehen. Und genau dort kennt sich die neue Kreisverbands-Geschäftsführerin aufgrund ihres Studiums besonders gut aus.

Den zahlreichen ehrenamtlichen VdK-Mitarbeitern und Helfern verspricht sie eine gute Zusammenarbeit. Ganz nebenbei freut sich Kellner auch, dass sie als ausgebildete Sängerin weiterhin in der Chorgemeinschaft "TonART" in ihrem Wohnort Waldthurn mitwirken kann.

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