Seit drei Monaten hatte die Weidener Kripo schon gegen zwei Brüder aus Weiden wegen Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt. Dabei stellte die Polizei fest, dass die beiden Männer (36 und 38 Jahre) intensiv mit illegalen Betäubungsmitteln handelten – nicht nur in Weiden, sondern auch in den Landkreisen Schwandorf und Regensburg. Zusammen mit der Amberger Kripo wurde deshalb die gemeinsame Ermittlungsgruppe „Cuza“ ins Leben gerufen, wie die Polizei meldet.
Fast täglich handelten die beiden Brüder mit Rauschgift. Zwei Abnehmer wurden schon im Januar festgenommen, als sie von ihnen kiloweise Marihuana und andere Betäubungsmittel gekauft hatten. In Absprache mit den Staatsanwaltschaften in Weiden und Amberg seien schließlich vier Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Gericht beantragt worden und Mitte Februar vollzogen worden, wie die Polizei meldet: Verhaftet wurden zwei Brüder (21 und 26 Jahre alt) aus Nittenau (Landkreis Schwandorf), ein 43-Jähriger Drogenkäufer aus dem Landkreis Wunsiedel und ein 31-jähriger Regensburger.
Bei zwei Hausdurchsuchungen im Landkreis Schwandorf wurde auch die Freundin des 26-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Auch ein 36-Jähriger, der aus dem Bezirksklinikum Regensburg geflohen war, wurde nach einem Fluchtversuch über ein Dach festgenommen und in die Einrichtung zurück gebracht. Die Polizei stellte außerdem rund 300 Gramm Heroin, 2,7 Kilogramm Marihuana, 150 Gramm Haschisch, eine Cannabisplantage mit 100 gut entwickelten Pflanzen, Handy-Plagiate, mehrere Tausend Euro Bargeld und verschiedene Werkzeuge, die aus Diebstählen stammen, sicher. Der Weidener Ermittlungsrichter bestätigte alle Haftbefehle, "die Bande", wie im Polizeibericht steht, wurde in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.













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