Weiden in der Oberpfalz
20.08.2019 - 10:21 Uhr

Schlüter-Freunde zeigen Raritäten

Sie waren der Rolls Royce unter den Ackerboliden. Seit 1993 gibt es sie nur mehr bei Liebhabern. Die „Oberpfälzer-Schlüterfreunde“ präsentieren ihre Lieblinge am Sonntag, 25. August, beim Schlütertreffen in Maierhof.

Die Profis auf ihren Schlüter-Kult-Ackerboliden zeigen ihr Können bei den Feldvorführungen. Bild: exb
Die Profis auf ihren Schlüter-Kult-Ackerboliden zeigen ihr Können bei den Feldvorführungen.

Das Unternehmen Schlüter verwirklichte schon in frühen Zeiten viele neue Ideen, wie Großtraktoren und geräuschisolierte Fahrerkabinen oder Trac-Fahrzeuge und Schnellläufer. 1992 präsentierte es den weltweit einzigen Traktor mit Pflanzenölmotor. 80 Schlüter-Freunde gibt es in der Oberpfalz, einige hat man auch aus Franken aufgenommen, die alle mindestens einen Schlüter im Besitz haben, umhätscheln und pflegen wie ihren Augapfel, und einmal im Jahr präsentieren. Bis aus Oberbayern haben sich Schlüters angemeldet und so rechnen die beiden Vorsitzenden der Oberpfälzer Schlüterfreunde, Harald Weiß aus Konnersreuth und Wolfgang Gerstmann aus Irchenrieth, mit bis zu hundert Schlütern. Diese präsentieren ihre Besitzer dann einmal in einer Ausstellung und dann in Feldvorführungen. Da werden Raritäten aufkreuzen.

Auftakt in Maierhof ist Sonntag um 9 Uhr mit dem Frühschoppen und Weißwurstessen. Da treffen auch die Schlüters aus allen Himmelsrichtungen ein. Danach gibt es erste Feldvorführungen mit Bodenbearbeitung und Grubbern. Mittags gibt’s Deftiges vom Grill und nachmittags dann das das Finale der Boliden mit professionellem Ackern im Verbund auf zwei großen Ackerflächen. Wie sich bei letzten Treffen zeigte, rechnen die Oberpfälzer-Schlüterfreunde mit bis zu 2000 Besuchern.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.