(uz) "Das merkte man besonders beim musizieren, weil wir die Fenster schließen mussten. Aber mit Ventilatoren und viel Wasser war das überhaupt kein Thema. Die Kellerräume waren die beliebtesten Räume", sagte Flügel.
"Ich war im zweiten Stock, da war es am heißesten." Die Seminarteilnehmer hätten gut harmoniert. "Viele kennen sich." Weil sie schon von Beginn an dabei seien. "Es sind welche dabei, da spielte der Papa schon mit. Und die Neuen wurden auch sehr gut integriert."
Gerade das sei ja das Besondere. "Wenn die Ensembles zusammengestellt werden, kennen sie sich zum Teil nicht. Und dann spielen sie so toll zusammen. Im Jazz ist ja die Kommunikation auf der Bühne sehr wichtig." Da spiele einer ein Solo und übergebe dann zum anderen. "Diese Zusammenarbeit klappt auf der Bühne hervorragend."
Man versuche immer auf der Bühne zu kommunizieren. "Es kann schon mal passieren, dass man sich gerade mal nicht versteht, ein Zeichen gibt, und der andere denkt: Halt jetzt bin ich dran. Dabei will man nur signalisieren, dass man weiterspielen will." Wie man da wieder rausfindet? "Dafür gibt's musikalische Lösungen. Dafür sitzen sie ja alle im Harmonielehre-Unterricht." Jedes der sieben Ensembles hatte im Laufe der Woche zwei Stücke einstudiert. Die setzten sie am Donnerstag auf der Bühne um. Nach diesem Durchgang gab es Sessions. Unter anderem präsentierten sich am Bühnenrand auch Günter Geiß, Thomas Kurzka, Reinhard Roth und Alois Träger als neue Besetzung der "Sax-Brothers". Auch mit neuem Logo. Ihr Programm umfasste Arrangements aus dem Genre Jazz der unterschiedlichsten Stilarten.














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