Dass die Schulgärten im Innenhof der Sophie-Scholl-Realschule aufblühen, dafür sorgte die Gartengruppe. Damit die Blüten der vielfältigen Aussaaten auch befruchtet werden, kamen jetzt im südlichen Außenbereich ein Areal mit Einzäunung und sechs Bienenstöcken zur Honiggewinnung dazu, drei davon zur Völkervermehrung.
Als „Schule fürs Leben“ legte die Sophie-Scholl-Realschule mit der Einrichtung der Schulimkerei einen weiteren Grundstein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt.
Der Dank der Schulleitung mit Rektorin Susanne Genser und Konrektor Georg Hammer galt für die Finanzierung und Realisierung der Schulabteilung der Stadt Weiden als Sachaufwandsträger mit Judith Peter und Petra Zach sowie vom Amt für Hochbau Ferdinand Janker und Johann Trommer.
Im Rahmen eines Wahlfachs wird die Schulimkerei von Lehrerin und ausgebildeter Imkerin Karin Hoffmann fachkundig betreut, die auch die Völker und Schutzausrüstung besorgte und als Hauptorganisatorin fungiert. Praxisnah dürfen nun die Schülerinnen im Biologieunterricht durch Lehrkraft Margit Riedl die faszinierende Welt der Biene zukünftig entdecken. Die Schülersprecherinnen Lucy Lang, Theresa Göldner und Lisa Kummer schlüpften schon mal in die Imkeranzüge.
Wie sich bereits jetzt herausstellte, besteht eine emsige Bienenfluktuation, die auf eine Blütenpracht an Bäumen, Sträuchern und Blumen in der Umgebung der Anlagen und der Altstadt hinweisen. Der gewonnene Honig wird in der Schulfamilie verkauft, um zukünftige Investitionen in die Bienenkultur zu ermöglichen. Karin Hoffmann plant auch einen Schaukasten mit einer Königin und Hofstaat, damit sich auch nicht so ganz mutige Schülerinnen durch eine Glasscheibe geschützt Einblicke in die emsige Bienenwelt verschaffen können.













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