Weiden in der Oberpfalz
04.07.2018 - 09:07 Uhr

Schulen - Augustinerschüler auf Erinnerungs- und Dankestour

Beim Treffen in Erfurt mit dabei (von links) Joseph Troiber, Rudolf Heinrich, Pater Pius Wegscheid, Helmut Höcht, Pater Jeremias Kiesl, Josef Zeitler, Wolfgang Kraus, Ludwig Weiß, Schreier Karl, Georg Ram. Bild: exb/ privat Robl, Werner [WRO] (werner@robl-media.de)
Beim Treffen in Erfurt mit dabei (von links) Joseph Troiber, Rudolf Heinrich, Pater Pius Wegscheid, Helmut Höcht, Pater Jeremias Kiesl, Josef Zeitler, Wolfgang Kraus, Ludwig Weiß, Schreier Karl, Georg Ram. Bild: exb/ privat

(wro) Letztes Jahr hatten sich die Ehemaligen des Augustinerseminars zum ersten Mal nach über 50 Jahren zu einem Klassentreffen getroffen. Organisatoren waren Helmut Höcht aus Fuchsmühl und Karl Schreier aus Falkenberg. Die Freude war so groß, dass man einige der ehemaligen Patres an den Orten besuchte, wo sie heute tätig sind und wohnen. "Pater Albrecht Herrmann in Würzburg hätten wir auch gerne besucht, aber dafür reichte die Zeit nicht", bedauerte Karl Schreier.

Erstes Etappenziel war der Besuch von Pater Arno Meyer, der damals als knapp 30-jähriger der "Chef" der Schüler war. Der heute 84-jährige Augustinerpater verbringt seinen Ruhestand im Münnerstädter Seniorenheim Sankt Michael, wo weltliche und geistliche Senioren in einem bislang einmaligen Projekt unter einem Dach leben. Viel Zeit nahm sich Pater Arno, um sich über seine Besucher zu erkundigen, alte Anekdoten zum Besten zu geben und persönliche Erinnerungen auszutauschen. "Sie haben viel für uns geleistet", dankte Höcht. In Stimmung gekommen griff Pater Arno in seiner Stube zur Violine, um Mozart anzustimmen. Weiter führte der Weg nach Erfurt, wo Pater Jeremias Kiesl einen Ordenskonvent mit jetzt vier Augustinerpatres gegründet hat. Mit Pater Pius, mit dem damals der Sport und die rhythmische Musik ins Seminar gekommen war, wurde ein Bummel durch die Erfurter Altstadt unternommen. Wie es der Zufall will, traf Karl Schreier auf dem Stadtrundgang auch den im Ruhestand lebenden Professor für Kirchengeschichte Dr. Josef Pilvousek, der auf dem Weg in den Dom war.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.