07.03.2019 - 17:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

In Schulen: Wie viel digital muss sein?

Schulen für den digitalen Fortschritt fit zu machen ist das eine, aber es braucht auch Personal, das sich um die Technik kümmert, sagt Anna Forstner von der Gewerkschaft GEW. Sie wünscht sich hier grundsätzlich mehr Fortbildungen.

Anna Forstner, stellvertretende Bezirksvorsitzende und Mitglied im Landesvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Bayern.
von Stephanie Hladik Kontakt Profil

Forstner ist Lehrerin an der FOS/BOS und stellvertretende Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Sie weiß um die Veränderungen im Lehrerberuf. „Die Schüler werden immer anspruchsvoller, wir kümmern uns um Inklusion und stellen uns der Schule 4.0.“ Für all diese Anforderungen müssten die Lehrer fit gemacht werden.

Beim DGB-Jahrespressegespräch richtete sie deshalb den Fokus auf die Fortbildung. „Der Staat spart sich hier Geld, wenn er zum Beispiel die Systembetreuung den Lehrern überlässt. Die kümmern sich dann mal so nebenbei um über 100 PCs.“

Für die Planungssicherheit einer Schule könne es zudem nicht gut sein, dass die Hälfte aller Neueinstellungen an Lehrern im Jahr 2018 befristet war. Ärgerlich sei auch, dass zum Beispiel Gymnasiallehrer, die für den Einsatz an Grundschulen umgeschult werden, finanzielle Einbußen hätten. „Sie werden nicht nach Qualifikation, sondern nach Tätigkeit bezahlt“, sagte Forstner.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.