Weiden in der Oberpfalz
19.11.2018 - 16:14 Uhr

Schulverkehrsgarten im Feuer

Der Schulverkehrsgarten feierte im September 50. Geburtstag. Rund 20 000 Weidener lernten hier das verkehrsgerechte Radfahren, sagte Heinz Kumpf bei der Hauptversammlung der Verkehrswacht Weiden. Vielleicht muss es dabei bleiben.

Bezirksvorsitzender Gernot Schötz (links) ehrt bei der Verkehrswacht Weiden Vorsitzenden Heinz Kumpf, Schatzmeister Klaus Hartung und Fachreferenten Josef Argauer (von links) mit der Ehrennadel in Silber. Bild: bey
Bezirksvorsitzender Gernot Schötz (links) ehrt bei der Verkehrswacht Weiden Vorsitzenden Heinz Kumpf, Schatzmeister Klaus Hartung und Fachreferenten Josef Argauer (von links) mit der Ehrennadel in Silber.

Stadtrat Karl-Heinz Schell sicherte zu, sich gegen die Auflassung des Schulverkehrsgartens im Zuge der Erweiterung des Baugebietes "Stockerhut" stark zu machen.

Die Überraschung des Abends aber hatte Bezirksvorsitzender Gernot Schötz ins "Schützenhaus" mitgebracht: Er überreichte die Silberne Ehrennadel der Landesverkehrswacht an Vorsitzenden Heinz Kumpf, Schatzmeister Klaus Hartung und Vorstandsmitglied Josef Argauer.

Kumpf ist seit 1988 Mitglied der Verkehrswacht und seit 14 Jahren deren Vorsitzender. Klaus Hartung trat im selben Jahr bei und wirkt seit 28 Jahren als Schatzmeister. Josef Argauer, ebenfalls seit 1988 dabei, ist der Fachreferent für Zweiräder und E-Bikes sowie Schriftführer.

In seinem Tätigkeitsbericht nannte Kumpf die Aufnahme zweier Mitglieder. Sie sei ein Zeichen der Verjüngung, verbunden mit der Hoffnung, den Verein erhalten zu können. Der Verkehrswacht Weiden gehören 83 Mitglieder an. Viele der bisherigen Projekte wurden laut Kumpf weitergeführt, "Könner durch Erfahrung" musste mangels Interesse eingestellt werden. Besonders schätze die Verkehrswacht Weiden das Engagement der Schulweghelfer. Sie waren als Dankeschön zu einem Ausflug nach Straubing eingeladen worden.

Schatzmeister Klaus Hartung informierte über ein Minus von 100 Euro in der Kasse. Ein Mitglied glich mit einer Spende spontan aus. Kriminalhauptkommissar Jürgen Preisinger zog ein Fazit zur Aktion "Houst a Hirn, lousd as Handy lieng". Die Planung hatte im Sommer 2016 begonnen. Ziel der Aktion sei die "Sensibilisierung" junger Verkehrsteilnehmer gewesen. Die Aktion stieß auf großes Medieninteresse.

Kriminalhauptkommissar Jürgen Preisinger berichtet über die Aktion "Houst a Hirn, lousd´as Handy lieng". Bild: bey
Kriminalhauptkommissar Jürgen Preisinger berichtet über die Aktion "Houst a Hirn, lousd´as Handy lieng".
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.