Der Kulturbahnhof Parapluie wurde seinem besonderen Flair am Freitagabend einmal mehr gerecht. Zwischen Bierbänken und lauer Sommerluft entwickelte sich ein Konzertabend, der zahlreiche Besucher von der ersten Minute an mitriss. Die Warteschlange an der Getränketheke reichte zeitweise vom Zapfhahn hinter dem Tresen bis in den Biergarten hinein. Jeder wollte sich versorgen, bevor die nächsten Queen-Hits erklangen.
Den musikalischen Auftakt machte die Band mit den kraftvollen Klassikern „One Vision“ und „I Want It All“. Schon nach wenigen Takten wurde mitgeklatscht und mitgesungen. Es folgten „Killer Queen“ und „Radio Ga Ga“, bevor das Publikum mit dem stimmungsvollen „EO“ in die erste Pause verabschiedet wurde.
Nach der Unterbrechung ging es mit „I Want To Break Free“ und dem rockigen „Crazy Little Thing Called Love“ weiter. Im dritten Set steigerte sich die Stimmung noch einmal deutlich: „A Kind Of Magic“, die monumentale „Bohemian Rhapsody“ und schließlich „The Show Must Go On“ sorgten für Gänsehautmomente. Die vielen Besucher hielt es schon längst nicht mehr auf den Bänken. Vor der Bühne wurde getanzt und lautstark mitgesungen.
Sänger Markus Liedl überzeugte mit einer kraftvollen Stimme und viel Gespür für die großen Queen-Hymnen. Auch optisch erinnerte er an Freddie Mercury: Ganz im Stil des legendären Frontmanns sang er mit der typischen fußlosen Mikrofonhalterung, einem abgesägten Mikrofonständer, der untrennbar mit Mercurys Bühnenauftritten verbunden ist.
Gitarrist Ludwig Liedl ließ mit seinem markanten Brian-May-Sound Erinnerungen an das Original aufleben. Gemeinsam mit Michael Erlmeier an Piano und Keyboard sowie der eingespielten Rhythmusgruppe aus Konrad Aschenbrenner am Schlagzeug und Chris Röhrl am Bass präsentierte die Band ein musikalisch starkes und abwechslungsreiches Programm. Frei nach dem Motto: „We Are The Champions“.
Dabei ging es nie um eine perfekte Kopie, sondern um eine authentische und respektvolle Hommage an Freddie Mercury und Queen. Genau diese Mischung aus musikalischer Qualität, Spielfreude und sichtbarer Leidenschaft machte den besonderen Reiz des Abends aus. Als die letzten Töne dieser tollen Show voller Rockklassiker verklungen waren, wollte der Applaus kaum enden.













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