Menschen zusammenbringen, Erfahrungen austauschen und vor allem Danke sagen: Unter diesem Motto stand am Freitagabend der traditionelle Vereinsempfang der Weidener SPD im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle. Vertreter zahlreicher Vereine und Verbände waren der Einladung gefolgt. Im Mittelpunkt stand die Anerkennung für jene, die sich ehrenamtlich für das Zusammenleben in der Stadt einsetzen.
Christopher Birner, Vorsitzender des SPD-Stadtverbands, übernahm die Begrüßung. Die neue SPD-Fraktionsvorsitzende Hildegard Ziegler richtete anschließend den Dank ihrer Fraktion an die Ehrenamtlichen. Sie würdigte deren Einsatz, Ideen und Geduld und bezeichnete sie als "Helden im Alltag". Die Genossen wollten deren Arbeit wertschätzen, ohne dabei übertrieben zu klingen, wie sie sagte.
Die Bandbreite der vertretenen Organisationen zeigte, wie vielfältig das Engagement in Weiden ist. Neben Vereinen aus Sport und Kultur waren auch Blaulichtorganisationen, Siedler- und Schwimmverein, Schützenvereine sowie der Seniorenbeirat vertreten. Sie alle deckten Angebote für unterschiedliche Generationen ab. "Dadurch wird Weiden lebenswert", betonte Ziegler. Die Stadt verfüge über ein großes Angebot für alle Altersklassen, weil sich so viele Menschen einbrächten.
Der Empfang sollte vor allem Gelegenheit für persönliche Gespräche und neue Kontakte bieten. Deshalb hielt Ziegler ihre Rede bewusst kurz. Zugleich machte sie deutlich, dass die SPD das Ehrenamt auch im Stadtrat stärken wolle. Vereine seien auf geeignete Räume und Sportstätten angewiesen. Wo Unterstützung möglich sei, wolle man für ihre Anliegen da sein.
Konkret ging es auch um einen Wunsch des Seniorenbeirats: zusätzliche Sitzbänke in der Innenstadt. Das Anliegen sei beim Empfang erneut besprochen worden. Bereits am Vortag habe die SPD dazu einen Antrag im Bauausschuss eingebracht, berichtete Ziegler. Die Stadtverwaltung sehe derzeit allerdings keinen Bedarf für weitere Bänke.
Der Seniorenbeirat plane deshalb im kommenden Jahr eine Begehung, um zu sehen, an welchen Stellen ältere Menschen Sitzgelegenheiten benötigen. So könnten konkrete Standorte ermittelt werden, an denen zusätzliche Bänke den Aufenthalt in der Innenstadt erleichtern würden. Die Schlussworte sprach Sabine Zeidler, die frühere Vorsitzende des SPD-Stadtverbands. Für die musikalische Umrahmung sorgte Herbert Schmidt mit seinem Akkordeon.















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.