Weiden in der Oberpfalz
14.10.2026 - 20:34 Uhr

Standing Ovations schon zur Halbzeit im Gustav-Schör-Saal: „Bombastischer Konzertabend“

Das Leon Gurvitch Ensemble mit Jazz-Sängerin Alexandra Rotmann begeisterte im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle mit einer mitreißenden Mischung aus Klezmer, Jazz, Tango und großen Musicalklassikern.

Das Leon Gurvitch Ensemble mit Jazz-Sängerin Alexandra Rotmann war am Montag in der Weidener Max-Reger-Halle zu Gast. Bild: Stephan Gollwitzer
Das Leon Gurvitch Ensemble mit Jazz-Sängerin Alexandra Rotmann war am Montag in der Weidener Max-Reger-Halle zu Gast.

Ein Abend voller musikalischer Leidenschaft, virtuoser Darbietungen und bewegender Momente: Das Konzert bei der Jüdischen Gemeinde Weiden am Montagabend im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle stieß auf große Resonanz. Der Saal war sehr gut besucht, und das Publikum ließ sich von Beginn an von der außergewöhnlichen Spielfreude der Musiker mitreißen. Bereits zur Halbzeit gab es Standing Ovations, was ein Beleg für die Begeisterung der Zuhörer war.

Gemeinsam mit der charismatischen Jazz-Sängerin Alexandra Rotmann präsentierte das Leon Gurvitch Ensemble ein facettenreiches Programm, das musikalische Tradition und Moderne auf eindrucksvolle Weise verband. Große Klassiker von Kurt Weill und George Gershwin trafen auf bekannte Melodien aus dem Musical „Anatevka“. Mitreißende Klezmer-Klänge, virtuose Jazz-Improvisationen und konzertante Tangos von Astor Piazzolla sorgten für musikalische Höhepunkte.

Leon Gurvitch, Komponist, Pianist und Dirigent, erwies sich dabei als ebenso ausdrucksstarker Musiker wie souveräner Bandleader. Zusammen mit Alexandra Rotmann und den hochkarätigen Ensemblemitgliedern entstand eine lebendige Klangwelt, die zwischen melancholischen Tönen, überschäumender Energie und temperamentvollen Rhythmen wechselte. Die musikalischen Grenzen zwischen den Genres schienen dabei mühelos zu verschwinden.

Auch der Austausch mit dem Publikum kam nicht zu kurz. Die Begegnung zwischen Künstlern und Zuhörern verlieh dem Abend eine besondere persönliche Note. Bürgermeister Stephan Gollwitzer brachte seine Begeisterung auf den Punkt: Er sprach von einem „bombastischen Konzertabend“ mit Musikern, die man normalerweise auf den großen Bühnen von New York und London erlebe. Das Konzert war ein Plädoyer für kulturelle Vielfalt und gelebte Begegnung.

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