All jene, die aus dem östlichen Landkreis über die Vohenstraußer Straße nach Weiden fuhren, mussten bereits auf Höhe TÜV mit Behinderungen rechnen. Bis zum Kepler-Gymnasium arbeitete sich die Kolonne im Stop-and-go-Verfahren voran, dann ging eine Zeitlang gar nichts mehr. Ähnliche Erfahrungen machten Verkehrsteilnehmer aus Richtung Neustadt. Grund für den morgendlichen Stau war kein Unfall, sondern eine Baustelle. Die Nikolaistraße war wegen Aspaltierungsarbeiten am Dienstag zwischen der Abzweigung Kettelerstraße und Herrmannstraße halbseitig gesperrt. Während die Autos, aus Richtung Josefshaus an der Baustelle vorbeigeleitet wurden, musste der Verkehr aus Norden über die Sonnen- oder Herrmannstraße in die Bürgermeister-Prechtl-Straße ausweichen. Und dort trafen dann die Pendlerströme aus Osten und Norden aufeinander.
Das Tiefbauamt der Stadt hatte die Arbeiten im Vorfeld zwar angekündigt, doch mit einem derartigen Rückstau hatte nicht einmal die Polizei gerechnet. "Wir waren am Morgen selbst erstaunt, dass es so schlimm war", sagte ein Polizeisprecher. "Das war wie in einem Nadelöhr." Auch an diesem Mittwoch bleibt die Sperre bestehen.




















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.